: Matthias Hartung
: Das Schloss mit dem merkwürdigen Licht Ein Geister-Krimi
: TWENTYSIX
: 9783740704469
: 1
: CHF 5.70
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: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 76
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
In einem alten Schloss bei Neustadt wurde immer wieder von Lichterscheinungen in der Nacht berichtet. Viele Spaziergänger gingen dort oft abends vorbei und sahen aber meistens nichts. Am späten Abend bis gegen Mitternacht kamen oft Liebespaare und Nachtwanderer vorbei, die das Licht in einem Zimmer oben im Schloss Meilenstein gesehen hatten. Jim und Paula hörten in einem Restaurant zufällig von diesen Lichterscheinungen und beschlossen, sich das anzusehen. Sie begegneten dann einem Geist, der seine nächtliche Erscheinung immer mit einfachem Licht ankündigte. Jim und Paula kamen mit dem Geist ins Gespräch. Der Geist war unglücklich und konnte nicht zur Ruhe kommen, bevor er begraben sei. Hinzu kam noch, dass seine Mörder verurteilt werden müssten, bevor er zur Ruhe kommen könnte. Der Geist zeigte ihnen seinen versteckten Leichnam. Der Geist verfeinerte später seine Fähigkeiten und konnte dann vieles bewegen. Die Polizei untersuchte den Leichnam in der Pa-thologie. Dort wurde er mehrfach und auch von den Dieben ent-führt. Er wurde wiedergefunden, nachdem er von den Dieben im Keller des Schlosses eingemauert worden war. Letztlich kam er wieder in die Pathologie. Die Diebe versuchten den Schatz des Grafen zu finden, aber sie wurden zum Schluss gefasst und wur-den für den Mord am Grafen verurteilt. Bevor der Graf begraben wurde, verabschiedete er sich von seinem Schloss auf eine spektakuläre Weise. Dabei präsentierte er auch seinen Schatz. Der Geist kam zur Ruhe, als er endlich begraben worden war. Jim und Paula hatten durch die Bekanntschaft mit dem Geist des Grafen letztendlich viel Glück.

Matthias Hartung hatte seit 1995 jährlich ein Bich über die Epidemiologie der Zoonosen veröffentlicht. Nach einigen Kinderbüchern wie"Der Baum, der Laufen lernte" und"Abenteuer am Waldrand" hatte ar auch die Phantasie-Romane"Eric aus dem Weltall" und"Der Stein von Argiot" geschgrieben.. Sein Leben hatte er als"Leben mit Visionen und Erscheinungen" aufgeschrieben. Seine Familie hatte er erforscht und als"Geschichte der Familie Hartung ab 1300" beschrieben.

Die Geschichte


Es stand ein altes, leerstehendes Schloss Meilenstein im Wald auf einem Hügel. Schon lange hatte es Gerüchte gegeben, dass es in diesem Schloss spuken sollte. Es war der Herrensitz der Grafen von Meilenstein. Die Anwohner der nahen Neustadt machten häufig Spaziergänge zu diesem Schloss. Auch nachts gab es Unentwegte und Liebespaare, die einen Spaziergang mit einer Taschenlampe machten. Sie gingen den gewundenen Weg zum alten Schloss hinauf und die langen Schatten der Büsche und Bäume begleiteten sie. Sie kamen zum alten Tor des Schlossgartens, der inzwischen zum Wald geworden war. Sie gingen durch das offene Tor, denn die Torflügel hingen irgendwie zur Seite und ließen sich kaum mehr bewegen. Sie gingen mit ihrer Taschenlampe nun zum Eingang des Schlosses. Die große alte Tür mit schönen Schnitzereien stand häufig offen, die irgend jemand offen gelassen hatte. Die Spaziergänger erzählten oft von merkwürdigen Lichtern im Schloss. Einige waren auch schon im Schloss Meilenstein gewesen und hatten oben Licht gesehen. Sie waren immer gleich wieder hinausgegangen, weil niemand sicher war, dass da oben nicht Räuber mit einer Taschenlampe waren. Die Spaziergänge wurden im Restaurant von Neustadt ausgiebig diskutiert. Einige regten sich bei diesen Gesprächen richtig auf. Zu irgendeinem Schluss kamen sie nie. Sie wussten schon vom Grafen von Meilenstein, der dort wohl vor etlichen Jahren gestorben sein sollte. Im Kreisblatt wurde unter Lokalnachrichten hin und wieder vom Schloss Meilenstein mit seinem angeblichen Geist und den Spaziergängern berichtet.

Dieses Kreisblatt lasen auch Jim und Paula. Sie lebten in der Nachbarstadt und hatten sich immer für Geistergeschichten interessiert. Sie beschlossen nun, dem Restaurant in Neustadt einen Besuch zu machen. Sie setzten sich an einen Tisch und hörten auf die Gespräche an den anderen Tischen. Da hörten sie eine dieser Diskussionen über das alte Schloss Meilenstein. Sie gingen ruhig dahin und fragten dann beiläufig: „Guten Abend, Sie erzählten eben von einem alten Schloss, in dem es spuken soll. Können Sie uns darüber etwas mehr erzählen?“ Ein Spaziergänger sagte: „Ja, wir gehen fast täglich am Schloss Meilenstein vorbei und waren auch schon im Schloss. Es kommt immer um etwa 24 Uhr von oben ein merkwürdiges Licht. Dahin haben wir uns mitten in der Nacht noch nicht getraut. Aber es war nie gefährlich oder sonst irgendwie bedrohlich. Nur eben das merkwürdige Licht da oben. Wie stehen Sie dazu?“ Jim antwortete: „Wir lieben Geistergeschichten und würden gerne auch mal eine erleben.“ Der Spaziergänger: „Wir können jetzt gerne ma