: Marie-Therese Goldmann
: Lausche meinem Flüstern Eine Geschichte aus der Sicht eines Pferdes
: Books on Demand
: 9783754362952
: 1
: CHF 3.50
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 208
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Arola, ein bildschöner Wallach mit bester Abstammung soll verkauft werden, denn einen solchen Dickkopf will seine Besitzerin Kassy nicht mehr haben. Schon bald gibt es eine Käuferin und das Deutsche Reitpferd wechselt den Stall - der Beginn eines Martyriums. Arola wird weitergereicht, von einer Hand zur nächsten und leidet immer mehr unter der Ungerechtigkeit, die ihm entgegengebracht wird ... Bis er nicht mehr der ist, der er einmal war. Wird er je wieder einer Menschenseele vertrauen können und seinen Lebensmut zurückgewinnen? Eine Geschichte zum Nachdenken und zum Lernen, wieder einmal geschrieben aus der Sicht eines Pferdes.

Marie-Therese Goldmann wurde 1994 in Dresden geboren. In ihrer Jugendzeit ging sie zwei Leidenschaften nach: dem Schreiben und der Arbeit mit Pferden. Nachdem sie Letzteres aus Zeitgründen beenden musste, blieb ihr also nur noch, darüber zu schreiben. Und das tat sie dann auch. 2015 veröffentlichte sie schließlich ihr Debüt"Sieh es mit meinen Augen", eine Geschichte aus der Sicht eines Pferdes. Bald folgten weitere Bücher, unter anderem"Schnee - Das Pony im Wald" und"Pferdeseele", wobei die Autorin stets Pferde in den Mittelpunkt ihrer Bücher stellt. Marie-Therese Goldmann hat 2 Kinder und lebt mit ihrem Partner immer noch in der Nähe ihrer Geburtsstadt.

Kapitel 2 - Die Fremde


»Krass, wirklich? Ich weiß, ihr seid nicht immer glücklich miteinander … aber nur, weil er wegrennt?«, fragte Nika zögerlich.

»Nicht ganz glücklich? Ich komme mit Ari einfach nicht weiter. Wozu soll ich mich mit ihm abmühen, wenn es nichts bringt? Hab ich mit ihm schon ein einziges Mal einen Erfolg bei Turnieren gehabt? Oder mich im Training verbessert? Ich sage dir, es war ein Fehler, ihn von Monique zu übernehmen. Die hat mir das Blaue vom Himmel versprochen. Und was ist? Nichts!«, rief Kassy und ihre Stimme war so angespannt und laut, dass ich vor Unbehagen hin und her tänzelte. Manchmal wurde sie sehr grob und tat mir weh.

Diesmal ließ sie es aber nicht an mir aus, sondern band mich einfach nur an einer Stange fest und entfernte sich, mit Nika im Schlepptau. Dabei redeten sie unentwegt.

Nach kurzer Zeit kamen die zwei wieder zurück und Kassy begann, mich mit schnellen, g