I. EIN ERSTER ANNÄHERUNGSSCHRITT ÜBER MOZARTS „ZAUBERFLÖTE“
1. MOZARTS „ZAUBERFLÖTE“ ALS VORBILD FÜR GOETHES „FAUST“ UND ROWLINGS „HARRY POTTER“
In der vielleicht einfach anmutenden Zauberwelt von Rowlings „Harry Potter“ verbirgt sich ein Sinn, der schon in Mozarts „Zauberflöte“ so verborgen wie vorbildhaft wirkte, dass Goethe sich für seine „Faust“-Dichtung (genauer den „Helena“-Akt) gewünscht hatte:
Wenn es nur so ist, daß die Menge der Zuschauer Freude an der Erscheinung hat; dem Eingeweihten wird zugleich der höhere Sinn nicht entgehen, wie es ja auch bei der „Zauberflöte“ und andern Dingen der Fall ist.2
Bei Rowling ist die „Zauberflöte“ als Vorbild sogar recht direkt im ersten Band „Harry Potter und der Stein der Weisen“ wiederzuerkennen: Dort wird man zunächst darauf aufmerksam gemacht, dass der Besitzer