: Andres Männer
: 17 Erwachen
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740704612
: 1
: CHF 1.80
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 344
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der schüchterne und verträumte Teenager Peter hat es nicht leicht, Freunde zu finden. Ständig schweifen seine Gedanken ab und anstatt dem Unterricht zu folgen, flüchtet er sich in Fantasiewelten mit merkwürdigen Wesen. Doch ein neuer Mitschüler zeigt großes Interesse an seiner Gedankenwelt. Er spricht von einer besonderen Gabe ... was natürlich vollkommener Blödsinn zu sein scheint. Als die beiden jedoch in einem Einkaufszentrum in letzter Sekunde einen Terroranschlag verhindern, werden Wissenschaftler auf Peter aufmerksam. So wird er immer weiter aus der ihm bekannten Welt in eine finstere Welt voller geheimer Organisationen und verborgener Machenschaften gezogen. Was als vermeintlicher Urlaub beginnt, entpuppt sich langsam zu einem Alptraum. Dieses Buch vermischt die Elemente eines Fantasy - Jugendromans mit moderner Digitalisierung und Gesellschaftskritik und verpackt diese in einem packenden Thriller.

Andres Männer wurde 1980 in der DDR geboren. Nach abgeschlossenem Studium in der Informatik und Zertifizierung zum Softwarearchitekten arbeitet er heute im Bereich der Digitalisierung. Sein Weltbild wurde maßgeblich durch die Aufnahme eines afghanischen Flüchtlingskindes zur Pflege, spontane Familienreisen mit dem Mietwagen durch Tunesien, Ägypten und Thailand, durch die Gründung einer GbR sowie die Mitarbeit in der psychologischen Praxis seiner Frau beeinflusst. Diese Einflüsse bemerkt man auch in seiner Autorentätigkeit, da sie ein Weltbild weit über den Tellerrand hinaus bieten. All seine Werke haben den Anspruch, kritisches Denken und Hinterfragen zu trainieren.

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Ich


Das Auge ist kein Tor zur Welt,

es ist nur ein Schlüsselloch.

Tagebücher des jungen Valandar

Band 1, Kapitel 1

Der Grünling lachte. Dabei warf er den Kopf weit in den Nacken und hielt sich den runden Bauch, welcher vor Freude auf und nieder hüpfte, mit beiden Händen. Die grüne Haut des Wesens spannte sich straff und glänzend über diesem Bauch, so dass dieser aussah, wie ein praller, aufgesetzter Luftballon, der die roten Hosenträger einer kurzen, braunen Lederhose weit auseinanderdrückte.

Bis auf diese Lederhose war der Grünling nackt. Ein langer Schwanz wedelte um ihn herum, als hätte er seinen eigenen Willen. Es sah so aus, als versuche dieser Schwanz mit dem langhaarigen Fellbüschel seiner Spitze, die Umgebung von unsichtbarem Staub zu befreien.

Die Füße des Grünlings waren fast menschlich, nur überdurchschnittlich groß, und ebenso wie an seinen Fingern wuchsen an den Enden der Zehen gelblich braune Nägel. Wahrscheinlich mussten seine Füße auch diese außerordentliche Größe haben, um den immensen Bauch auszugleichen, durch dessen Gewicht das Wesen sonst ziemlich sicher vorne übergekippt wäre.

Der Grünling stand auf dem Blatt eines großen Ahornbaumes, und dieses Blatt schaukelte gemeinsam mit dem Bauch im Rhythmus seines Lachens. Grund der Freude war ein Tautropfen, oder vielmehr das verzerrte Bild der Grimasse des Grünlings, welche sich in dem Tautropfen spiegelte.

Als sich der Grünling wieder beruhigt hatte, postierte er sich erneut vor dem Tropfen. Dabei machte er einen Schmollmund, stemmte die Hände in die Seiten und schob seine H