: Andreas Rauh
: BENNI - (S)Eine wahre Geschichte
: Books on Demand
: 9783756269150
: 1
: CHF 7.00
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 320
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Stell dir vor, dein Leben ist scheiße! Du bist dreizehn, klein, ängstlich und hast keine richtigen Freunde. Dein kleiner Bruder nervt, dein Vater ist ein aggressiver Tyrann und wenn deine Mutter sich nicht gerade selbst bemitleidet, kommandiert sie dich nur herum. Und die Schule... Stell dir vor, du begegnest zum ersten Mal in deinem Leben jemandem, dem du vollständig vertraust und der dich mag - doch du verlierst diesen Menschen wieder und es ist deine eigene Schuld. Stell dir vor, du bekommst eine zweite Chance in einer völlig anderen Welt, nur um die schwierigste Entscheidung deines Lebens treffen zu müssen. Stell dir vor, dass Benni genau das passiert ist und ich würde dir seine wahre Geschichte erzählen. Würdest du sie lesen wollen? Wärst du bereit dazu, nicht nur alles über ihn, sondern auch die Wahrheit über alles andere - und damit über dich selbst - zu erfahren ...?

Andreas Rauh wurde 1976 in München geboren. Der studierte Bankbetriebswirt begann bereits während seiner Schulzeit jüngeren Schülern Nachhilfeunterricht zu erteilen. Dieses Hobby hat er sich bis heute bewahrt. Sein erster Roman"BENNI - (S)Eine wahre Geschichte" ist inspiriert von wahren Erlebnissen seiner Schüler sowie den Lieblingsautoren seiner Kindheit.

TEIL I


GEGENWART

Benni spürte den heftigen Stoß in den Rücken im selben Moment, in dem er das knirschende Geräusch der Schuhe auf dem Kies hörte – und damit zu spät.

»Du scheiß Opfer!« Reflexartig riss er die Hände nach vorne, um den Sturz abzufangen. Trotzdem landete er der Länge nach auf dem dreckigen Weg und spürte, wie er sich die Handflächen an den spitzen Steinchen aufriss.

»Was glaubst du eigentlich, wer du bist, du Pisser?« Er erkannte die Stimme, ohne das Gesicht des Jungen hinter sich in der Dunkelheit zu sehen. Auch, wenn er dessen Namen nicht kannte, wusste er, dass er geliefert war. Und er verfluchte sich selbst dafür. Im selben Moment setzte die Angst ein. Ein lähmendes Gefühl, das seinem Körper jegliche Kraft zu entziehen schien und ihm gleichzeitig die schrecklichsten Visionen durch den Kopf jagte. Was würde er jetzt mit ihm machen? Ihn verdreschen? Einen Zahn ausschlagen? Den Arm brechen