: Sarah M.S
: Dorchadas Lennox
: Books on Demand
: 9783756810833
: 6
: CHF 5.20
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 422
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Menschen sind keine Rätsel, keine Mysterien... In den malerischen schottischen Städten Edinburgh und Dalgety Bay entfaltet sich die fesselnde Geschichte von Greer und Dorchadas. Als Greer und Dorchadas in der Schule aufeinandertreffen, spürt Greer sofort, dass hinter Dorchadas' Verhaltensweisen eine tiefere Bedeutung steckt. Während Greer versucht, die Wahrheit aufzudecken, kämpft sie auch mit ihren eigenen psychischen Problemen. Als dann auch noch Jonah, ein alter Kindheitsfreund, wieder in ihr Leben tritt, gerät Greer in einen emotionalen Strudel. Doch erst als sie Kontakt zur Cousine von Dorchadas aufnimmt, begeht Greer einen schweren Fehler, der alles verändert. Begleite Greer auf ihrer Reise durch die atemberaubende schottische Landschaft und erlebe mit ihr die Geheimnisse, Freundschaft und die Suche nach der eigenen Identität. Trigger Warnung: Dieses Buch behandelt die ein oder anderen sensiblen Themen.

Sarah.M.S wurde 2001 in NRW geboren. Bereits 2016 begann sie auf einer Plattform ihre ersten Geschichten mit anderen zu teilen und schaffte es bei einem Werk über zweihundertfünfzig Tausend Leser zu erreichen. Die Inspiration"Dorchadas Lennox" zu schreiben hatte sie, als sie immer mehr realisierte, dass es noch immer gesellschaftlich nicht angesehen ist wenn Männer über Gefühle reden oder gar über Traumata. Sie wünscht sich, dass dieses gesellschaftlich aufgebaute Tabuthema hoffentlich irgendwann in der Zukunft nicht mehr in diesem kritischen Licht steht

Kapitel 2


Algea kommt nach zwei Stunden zu mir. Sie sitzt in einem T- Shirt und einer kurzen Hose (sie hat sich einfach an meinen Sachen bedient) neben mir, während sie nur kurz Taylor -ihrem Freund, und meinem besten Kumpel- eine Nachricht schreibt. Nach wenigen Sekunden legt sie ihr Handy neben sich und legt ihren linken Arm auf die Couchlehne. Meine Augen wenden sich vom Fernseher ab und schauen anschließend Algea an.

»Ärger im Paradies?«, frage ich dezent belustigt. Wobei ich im nächsten Moment bemerke, dass es wirklich als Schadenfreude rüberkommen könnte; was es natürlich nicht ist.

»Der Typ hat einfach ein paar Probleme, um die wir uns allerdings jetzt nicht kümmern sollten. Lass uns über den Pfefferminz-Boy reden!!« Sie klatscht ein wenig wie ein T-Rex und stupst mich an meiner Schulter an.

»Dann lass mal hören, was du so weisst…«, ich richte mich auf, stelle den Fernseher ein wenig leiser, und setze mich im Schneidersitz neben sie.

»Ich weiss wie sein Name ist, und wie alt e