ZU HAUSE IN CARMEL
So vergeht durch unser Plaudern die Zeit. Das Wetter ist herrlich und wir rollen gemächlich auf dem Highway Nummer 1 an der Pazifikküste entlang. „Warum wolltest du über Santa Cruz fahren,“ frage ich Tommy. „Ein Kumpel von mir ist von Santa Cruz nach New York gezogen. Und er hat immer von dieser Wahnsinns-Aussicht auf diesem Highway erzählt.“ „War ne gute Idee von dir“, bestätige ich. „Wenn du willst, machen wir in Cruz eine Pause und gehen was essen,“ schlage ich vor. „Och nö,“ sagt Tommy, „mir wäre lieber, wir fahren durch. Ich bin schon auf deine Heimat gespannt.“ „O.k. Dann machen wir das.“
Wir erreichen Carmel. Ich war fast vier Jahre nicht mehr hier gewesen und stelle fest, dass sich nichts verändert hat. Tommy schaut interessiert in alle Richtungen. Er saugt das Kleinstadtleben nahezu in sich auf. Die wenigen Leute auf der Straße und in ihren Vorgärten schauen interessiert auf unser Auto. Ich weiß, dass