: George Curtisius
: Das FBI gegen Gebets-Terrorismus Eine Crime Story um Vergebung und Verdammnis
: Books on Demand
: 9783754390702
: 1
: CHF 8.80
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: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 644
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Das Buch beschreibt den fiktiven Fall, dass die göttlichen Himmel wollen, dass für eine begrenzte Zeit in allen in den USA lebenden Menschen sich ihr Sündhaftes zeigt. Ein Milliardär, der Mastermind, wird beauftragt das Projekt zu steuern und zu finanzieren. Mehrere Gruppen von Christen werden dazu überzeugt, für das Erscheinen des Sündhaften im Oberbewusstsein zu beten. Das Sündhafte macht alle Menschen krank. Die Heilung ist möglich durch wahre Vergebung. Die wahre von Gott gewollte Vergebung wird von einem Piratensender über Eindringen in die beiden größten TV-Sender gelehrt. Immer mehr Menschen werden krank. Es gibt keine gesunden Fluglotsen, Piloten, Lok-Führer, Fahrer von U-Bahnen und Lkws mehr. Der Verkehr kommt weitgehend zum Erliegen, auch die Verwaltungen und die Wirtschaft. Es gibt keine Medikamente, weil die Pharmaunternehmen keine gesunden Arbeiter haben und nicht mehr produzieren. Es gibt kaum noch Strom. Tankstellen haben kaum noch Kraftstoff. Der Papst, der zu Besuch in den USA ist, kann dem kranken Präsident nicht helfen, nur sein Beichtvater. Die Regierung, soweit sie noch arbeitsfähig ist, ist verzweifelt, steht der Krise eher ratlos gegenüber, weiß nicht, wie sie die Krise bewältigen und beseitigen kann. Die USA stehen vor einem Kollaps. Das FBI jagt die Betreiber des Piratensenders und sucht die Gruppen von Betern, damit sie aufhören, für das Erscheinen des Sündhaften zu beten. Eine Gruppe von Beterinnen und Betern hatte als Vorübung für eine Stunde den Strom für Las Vegas abgeschaltet und später für die Börse an der Wallstreet. Die Gruppen von Betern hatten dann für die große Aufgabe zur Verstärkung ihrer Gebete in der Grabeskirche von Betlehem geweihte Kreuze erhalten. Das FBI sucht den Mastermind, kämpft gegen vermuteten Gebetsterrorismus. Die Piratensender werden vom FBI ausgeschaltet, nachdem die CIA die hierfür benötigte spezielle Technik beschafft hatte. 2 Reverends, vom Mastermind und den Himmeln ausgesucht, lehren in Großveranstaltungen die wahre Durchführung der Vergebung. Die Regierung fordert alle Kirchen auf, ihre Mitglieder den Vergebungsprozess zu lehren. Allein durch Vergebung werden die Menschen geheilt. Dann kommen Verwaltung und Wirtschaft und Verkehr wieder in den alten Zustand zurück. Im Epilog: Meteorologen suchen nach Erklärungen, warum es in 6 Wochen Krise keine Tornados und keine Hurrikane gab. Ein Mystiker liefert die Erklärung hierfür.

George Curtisius (Anonymus) wurde 1935 in Berlin geboren. Er studierte an der Technischen Universität Berlin Betriebswirtschaft. Er heiratete mit 22 Jahren seine Freundin. Nach dem Examen ging er nach Hannover. Mit seiner Frau hatte er 2 Kinder. Mit ihr war er bis zu ihrem Tod 62 Jahre glücklich verheiratet. Nach der Sammlung einiger Berufserfahrungen war er in international renommierten Unternehmen als Manager tätig, zum Teil auf Geschäftsleitungsebene. Wichtige Stationen waren Continental Reifen, Einkaufschef Dunlop ( Dunlop Reifen, Dunlopillo, Dunloplan), Bereichsleiter Einkauf bei Porsche Stuttgart-Zuffenhausen, GL-Mitglied ZF Schwäbisch-Gmünd. Später arbeitete er als Unternehmensberater mit dem Schwerpunkt Mitarbeiterführung. Während seiner aktiven Berufszeit schrieb er drei Fachbücher und veröffentlichte mehr als 120 Fachartikel und hielt Vorträge auf Kongressen. Seine Vision war die Sinngemeinschaft in Unternehmen. Als Rentner schrieb er seine ersten Bücher über religiöse und politische Themen. Als Autor hat er eine Vorliebe für fiktive, spirituelle, übernatürliche Themen an der Grenze der Realität, weil in seinem Leben immer wieder kleine Wunder geschehen. Dabei liegt ihm sehr am Herzen, den Leserer/innen die Kraft des Gebets und die Kraft des Geistes näher zu bringen, in diesem Buch als Krimi in unterhaltsamer Weise.

Das Gebet für Las Vegas


Es war die Nacht vom Donnerstag zum Freitag des 11. Januar in 2030. Jeff Finner schlief in dieser Nacht unruhig. Er hatte sich am Abend zuvor mit zu vielen Gedanken beschäftigt, was am nächsten Tag alles zu tun sei. Er wachte auf, weil er ein Geräusch hörte. Sein Schlafraum war mit sanftem Licht erhellt und eine Stimme sprach zu ihm:"Jeff Finner, zu dir spricht Bruder Christomanus, der Beauftragte der geistigen Welt in den göttlichen Himmeln.

Du und deine Gemeinde wurden auserwählt für eine besondere Aufgabe. Ein Diener der geistigen Welt wird dich besuchen und dir einen Vorschlag machen. Deine Gemeinde ist überzeugt von der Kraft des Gebets. Der Diener der göttlichen Himmel gibt dir eine besondere Möglichkeit, die Kraft des Gebets zu erproben und zu beweisen. Lass mit einigen deiner frommen Beterinnen den Sündenpfuhl Las Vegas für eine Stunde lang dunkel werden.“ Die Stimme verklang, das sanfte Licht ging aus.

Jeff Finner lag einen Moment still in seinem Bett. Er war sich nicht im Klaren, ob die Stimme und das Licht Wirklichkeit waren oder ob er nur geträumt hatte. Wie sollte das gehen, Las Vegas für eine Stunde lang dunkel werden lassen? Sollten sie mit ihrem Gebet den Strom abschalten? So etwas hatte es noch nie gegeben. Es war offenbar ein Traum. Träume sind fast immer unrealistisch. Er maß deshalb dem Traum weiter keine Bedeutung bei und schlief weiter.

Als Jeff am Morgen erwacht war, kam ihm dieser Traum in Erinnerung. Er lächelte bei dem Gedanken daran und sagte sich, es sei ein schöner Traum gewesen. Jeff war Reverend einer sehr gottgläubigen Gemeinde der Methodisten in Lordsplace in Louisiana. Lordsplace liegt in der Nähe von Alexandria, einer mittelgroßen Stadt mit etwa 45.000 Einwohnern.

Die Gemeinde Lordsplace hat 2.100 Einwohner, von denen 60 Prozent Afroamerikaner waren. Von den Gemeindemitgliedern waren etwa 90 besonders gottgläubig, die bestrebt waren, Gottes Willen zu erfüllen. Sie waren Christen der Tat. Sie waren das Herz dieser strenggläubigen Methodisten-Gemeinde. Die meisten Einwohner von Louisiana waren dagegen Katholiken. Die Einwohner von Lordsplace lebten weit überwiegend von dem Anbau von Sojabohnen, Süßkartoffeln, Gemüse und Reis. Sie lehnten aus religiösen Gründen das Töten von Tieren ab. Deshalb betrieben sie auch keine Viehwirtschaft.

Jeff war ein Mann im Alter von 55 Jahren. Er war etwa 6 Fuß groß, dunkelhaarig mit braunen Augen und von asketischer Figur. Seine Frau war vor 4 Jahren an Krebs gestorben. Der frühzeitige Tod seiner Frau hatte ihn veranlasst, mehr Zeit seiner Arbeit als Reverend seiner Gemeinde zu widmen. Er konnte sich besser um das Wohlergehen seiner Gemeindemitglieder kümmern. Seine beiden erwachsenen Söhne betrieben die Landwirtschaft, so dass alle ein gutes Auskommen hatten.

Eine Stunde nach seinem Frühstück saß Jeff an seinem Schreibtisch im Büro seiner Kirche. Er stellte erste Überlegungen an zu seiner Predigt am kommenden Sonntag. Da klingelte es an der Tür. Er ging zur Tür und öffnete sie. Vor ihm stand ein bärtiger Mann mittlerer Größe im Alter von etwa 50 Jahren. Der Mann trug eine dicke Hornbrille und einen breitkrempigen Hut."Sind Sie Reverend Jeff Finner?“, fragte der Mann.

Jeff bejahte das. Der Besucher sagte, er sei der Diener der Himmel, der ihm angekündigt worden sei. Diese Behauptung überraschte zuerst Jeff. Aber dann erinnerte er sich an die Stimme, die er für einen Traum gehalten hatte."Ich hatte heute Nacht davon geträumt“, sagte Finner,"dass ein Diener der Himmel zu mir kommen würde. Aber ich hatte diesen Traum nicht ernsthaft als Botschaft angesehen. Nun scheint die Stimme, die zu mir sprach, doch kein Traum, sondern die Wahrheit gewesen zu sein. Wer sind Sie? Was soll ich für die Himmel tun?“

Jacob antwortete:"Mein Name ist Jacob. Ich bin ein Diener der Himmel. Als Brüder im Geiste Gottes sollten wir uns beim Vornamen ansprechen. Die Stimme, die in der Nacht zu dir sprach, war Christomanus aus den geistigen Welten. Ich bin auserwählt worden, dir einen Vorschlag zu machen.

Die Himmel wollen den zutiefst gotterfüllten Mitgliedern deiner Gemeinde die Möglichkeit g