: Roman Nies
: Die Heilsgeschichte Israels in Wort und Bild
: Buchschmiede von Dataform Media GmbH
: 9783991399544
: 1
: CHF 11.40
:
: Sonstiges
: German
In diesem Buch wird die Geschichte Israels aus einer biblisch-heilsgeschichtlichen Sicht dargelegt und mit reichhaltigem Bildmaterial präsentiert. Dabei wird klar, dass sich die Ankündigung der entscheidenden Bedeutung Israels für die Nationen im Alten Testament auch nach der Entstehung des Christentums bis zum heutigen Tag bewahrheitet hat. Seitdem der Messias Israels erschienen ist, war die Geschichte des jüdischen Volkes auf zwei Wegen, zum Segen oder zum Unheil, immer eng verbunden mit der Geschichte des Kirchenchristentums. Hierzu werden wichtige Hintergrundinformationen aus kaum bekannten Quellen präsentiert und geistesgeschichtliche Zusammenhänge erklärt. In der Geschichte des Judentums offenbart sich das Heilsvorhaben Gottes ebenso wie das Handeln der Gegner Israels. Gott erreicht seine Ziele jedoch auch gegen das anti-israelische und anti-christliche Wesen und Wirken in der Welt.

Roman Nies befasst sich damit, verschiedene Wissensgebiete interdisziplinär miteinander zu einer universalistischen Gesamtschau zu verbinden. Seine Schwerpunkte sind Theologie und Philosophie, Ethnologie und Naturkunde. Der Autor hat zahlreiche Reisen unternommen, um seine Kenntnisse zu erweitern.

1. Kapitel
Der Beginn und die Entfaltung

Die Segenslinie und die Fluchlinie

Wie konnte es geschehen, dass die Welt blind geblieben ist, was die Segens- und Fluchlinie anbelangt? Das Bitten und Hoffen der Juden, wie es auch in ihren Gebeten zum Ausdruck kommt, ist angesichts der Geschichte Israels nur zu verständlich. Auf eine bessere Zukunft hoffen alle Völker, teils in utopischen Ausmalungen, teils in einer Wiederherstellung des vermeintlich wunderbar Gewesenen. Die Juden sehnen sich nach einem irdischen Reich des Friedens, wo jeder Jude endlich in Sicherheit, Ruhe und Wohlstand leben kann. Hierin ähneln sich sogar die Hoffnungen der religiösen und der säkularen Juden. Das bewegte zur Zeit der Propheten das Volk. Das war bis 1948 nicht anders und das ist immer noch so, im neu gebildeten Staat Israel, aber auch in der immer noch bestehenden Diaspora, wo die Juden oft unter schwierigen Lebensbedingungen aushalten mussten und noch immer müssen, denn das geht so lange wie sie nicht nach Israel ausreisen.

Dieses „Reich“ besserer und gesic