: Jörgen Beckmann, Georg Wilhelm Schmidt
: Ätherforschung Grundlage für die Regeneration von Pflanzen und den Wiederaufbau der Landschaft
: Books on Demand
: 9783757846060
: 1
: CHF 7.00
:
: Stadt-, Raum- und Landschaftsplanung
: German
: 184
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Martin Schmidt (1892-1964) und in der Folge sein Sohn Georg Wilhelm Schmidt (1921-2005) haben im vergangenen Jahrhundert Konzepte zur Regeneration und Entwicklung von Saatgut für Getreide und Bäume erarbeitet. Sie taten dies auf der Grundlage des von Rudolf Steiner entworfenen und gelehrten anthroposophischen Weltbildes. In dem Buch werden die für die Schmidt´schen Forschungsarbeiten wichtigsten Kenntnisse des Steiner´schen Modells der Wirksamkeit von Ätherkräften zusammengestellt und aufgezeigt, wie dieses Wissen für die Regeneration von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen sowie von Obst- und Waldbäumen verwendet werden kann.

Jörgen Beckmann, geboren 1950 in Hannover, ist promovierter Biologe. Seit mehr als 40 Jahren führt er Studien an verschiedenen Forschungseinrichtungen durch. Zu seinen Themen zählen Methoden der Pflanzenzüchtung für den ökologischen Landbau, die Agrobiodiversität und die nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft, insbesondere eine Methodik zur Bewertung von Nachhaltigkeitsleistungen (Richtig Rechnen in der Landwirtschaft). Seit der Gründung der Regionalwert AG Freiburg im Jahr 2006 ist er in dem Unternehmen engagiert. Seit 2014 arbeitet er im Vorstand des Vereins Die Agronauten - Forschungsgesellschaft für nachhaltige, regionale Agrar- und Ernährungskultur in Freiburg. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Paradigmenwandel in der Biologie. In der Schrift -Die Gene sind nicht alles- hat er Argumente für ein Verständnis von Pflanzenzüchtung aus einer erweiterten Sicht der Natur zusammengetragen. Eine weitere Veröffentlichung mit dem Titel -von wegen alternativlos- umfasst Wandlungsimpulse für mehr Nachhaltigkeit in Gesellschaft, Landwirtschaft und Ernährung.

Eine Einführung von Georg W. Schmidt


Ausgangssituation der Pfflanzenregeneration

Zu Pfingsten 1924 hielt Rudolf Steiner auf Bitten einiger Landwirte in Koberwitz acht Vorträge über „Geisteswissenschaftliche Grundlagen zum Gedeihender Landwirtschaft“, den sog. „Landwirtschaftlichen Kurs“. Als Teilnehmer dieses Kurses zur Begründung zur biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise konnte Martin Schmidt zunächst auf zwei Höfen im Harz und an der Ostsee erste Erfahrungen sammeln in der Anwendung dieser neuen Landbaumethode. Auf dem Landgut Hessel mit seiner Mittelgebirgslage im rauhen Eichsfeld von Westthüringen ergab sich anschließend die Möglichkeit, diese neu begründete ökologische Landbaumethode zur Bewährung zu bringen. Auf einer Gesamtfläche von 250 ha konnten die Bereiche Acker- und Gartenbau in dem Zeitraum von 1936 bis 1945 auf diese neue Betriebsweise umgestellt werden. Auch in den dazugehörigen Waldflächen bewirkten die Maßnahmen einer naturgemäßen Waldwirtschaft den Übergang in einen widerstandsfähigen Dauerwald hinein.

Alle in diesen Hof integrierten Tier- und Pflanzenarten zeigten – bis auf einige Ausnahmen – die gesundenden Reaktionen einer biologisch-dynamischen Bewirtschaftung, die sich auch in der Qualität und den Erträgen deutlich bemerkbar machten.

Nach Verlust des Hofes durch die Kriegseinwirkungen 1945 entschloss sich Martin Schmidt, sich nur noch der Pflanze zu widmen, die so geschädigt und abgebaut war, dass sie mit keiner Maßnahme der biologischen und dynamischen Bewirtschaftung wieder ihre Leistung erreichen konnte. Es handelt sich hierbei um eine sich auf dem Hof befindliche Winterroggensorte, deren weitere Untersuchung als unbeweglich und erstarrt, sowie isoliert gegenüber dem Lebensraum des Hofes und seiner irdisch-kosmischen Umgebung erkannt wurde.

Dieser Einzelfall, einer gegen Mitte des Jahrhunderts soweit geschädigten Nahrungspflanze führte jedoch zu der Schlussfolgerung, dass durch die sich intensivierenden Zucht- und Anbaumethode