Das offene Stück Vor dem Hintergrund kann als Hörspiel oder als Dramolett verstanden werden.
Variante als Hörspiel: Die Hintergrundgeräusche ertönen jeweils in derselben Lautstärke wie die beiden Darsteller A und B, so als würde es sich beim Hintergrundgeräusch um einen dritten Darsteller handeln. Deshalb wird nachstehend das Hintergrundgeräusch als C benannt. Technische Anweisung für die Aufnahme: C ertönt crescendo, ist während der Gesprächsfetzen von A und B gleich laut und verschwindet wieder decrescendo aus dem Tonbild.
Variante als Dramolett: Die vorhin erwähnten Hintergrundgeräusche erscheinen hier jeweils im Vordergrund der Bühne und werden nachstehend als D benannt, A und B befinden sich etwas weiter hinten. Wenn D im Vordergrund laut ist oder am aktivsten, sind auch A und B hörbar und aktiv. Die Dialoge und Nebengeräusche verlaufen wild, aber aufeinanderfolgend. (D.h. Wenn A spricht, macht D Hintergrundgeräusch, antwortet C, macht D Hintergrundgeräusch usw.). D ist jeweils ohne vorgegebenen Text und fügt sich somit musikalisch nach seinem eigenen Gefühl in den Dialog ein.
A und B sitzen oder stehen nebeneinander. Der Regie ist absolute Freiheit gelassen, was A und B treiben, es muss eine Beschäftigung sein, die draussen stattfinden kann. Bis zum Ertönen von C bzw. Erscheinen von D drücken sich A und B pantomimisch aus oder sind passiv. A und B können auch auf einer Bank sitzen und als übertriebenes Element während ihrer Dialoge und der Auftritte von D aufstehen.
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