Kapitel 3
Die junge, hübsche Frau öffnete das Fenster, das der gemütlich eingerichteten Essecke mildes Licht schenkte. „Was für eine geniale Idee, die Küche hier auslaufen zu lassen!“ schwärmte Ninette mit leuchtenden Augen. „Da hat man nicht nur von den riesigen Wohnzimmerfenstern aus, diesen einmaligen Blick auf das Rheintal mit dem Siebengebirge, sondern auch beim Essen und sogar zwischendurch einmal, wenn man den Kochtopf allein lassen kann. Bist du dir ganz sicher, dass wir hier mit dieser Aussicht und dem paradiesischen Blumengarten den Opal überhaupt noch so oft benutzen müssen?“
Sarah seufzte. „Ich möchte lieber nichts riskieren, Ninette. Und als Medikation ist es wirklich nicht zu viel, dir einmal am Tag diesen Stein zu präsentieren