: Barbara Dell
: Vielleicht für immer mit dir
: Books on Demand
: 9783757834319
: 1
: CHF 5.30
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 368
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Nachdem Caro völlig unerwartet ihre Kündigung erhält, schlittert sie von einer Panikwelle in die nächste. Wen kann sie bloß in ihre neue"schwierige berufliche Situation" einweihen? Die Antwort auf diese Frage ist leicht, schließlich kennt sie ihre beste Freundin Miri mehr als ihr halbes Leben lang und gemeinsam haben sie schon so einiges durchgestanden. Obwohl die beiden nicht unterschiedlicher sein könnten, sind sie unzertrennlich und echte Herzensfreundinnen. Nach Abwägung aller zur Verfügung stehenden Optionen greifen sie schließlich mit beiden Händen nach den Sternen und erfüllen sich ihren langersehnten Traum. Doch als das Schicksal plötzlich zuschlägt, scheint auf einmal alles in Gefahr. Während Miri um ihr Leben und Caro ums Café kämpft, bekommen beide unerwartete Unterstützung - unter anderem von"Mr. Vollidiot", der immer wieder Caros Wege kreuzt und sie dabei jedes Mal unendlich auf die Palme bringt. Aber warum macht ihr Herz dann so komische Sachen, wenn er in der Nähe ist?

Barbara Dell lebt mit ihrer Familie in einem roten Schwedenhaus südlich von Hamburg. Wenn sie nicht gerade im Familientrubel untergeht, arbeitet sie in einer kleinen Kinderarztpraxis. In ihrer Freizeit liebt sie es, mit einem Kaffee auf der Veranda oder unter dem Apfelbaum neben ihren Hühnern zu sitzen und zu lesen oder zu schreiben. Vor ein paar Jahren entdeckte sie die Freude am Texten neu. Ihr Wunsch und ihre Motivation ist es, mit ihren Geschichten ein wenig zum Nachdenken anzuregen. Über uns, unser Leben und über Themen, die viele irgendwie kennen. Sie schreibt über Menschen, die zueinanderfinden, die unterschiedlicher nicht sein können, aber am Ende trotzdem zusammenkommen und sich manchmal auch lieben lernen. Denn eines darf für sie auf keinen Fall fehlen: ein Happy End!

Alles auf Anfang


Aber das kann doch nicht … Ich meine, das darf doch …«, aufgewühlt und nicht in der Lage, einen zusammenhängenden Satz zu bilden, starrte ich in die beklommen dreinblickenden Augen meines Chefs. Besser gesagt meines Noch-Chefs, denn ich hatte soeben meine Kündigung erhalten.

»Leider doch, Frau Hansen.« Betrübt und zerknirscht sah er mich an. »Es bleibt mir nichts anderes übrig.«

»Aber warum, Herr Schubert? Nach sieben Jahren!«

»Sehen Sie, es ging mit der Agentur in letzter Zeit immer mehr bergab. Es kamen viel zu wenig Aufträge. Ich kann die Augen einfach nicht mehr länger davor verschließen.« Unbehaglich rutschte er auf seinem Stuhl hin und her. »Sie werden leider nicht die Einzige sein, der ich kündigen muss. Glauben Sie mir, es fällt mir nicht leicht.« Traurig blickte er mich über den Rand seiner Lesebrille hinweg an. »Sie waren die ganzen Jahre immer eine gute und zuverlässige Mitarbeiterin. Ich bin mir sicher, dass Sie schnell etwas Neues finden werden.«

An dieser Stelle wusste ich, dass es keinen Sinn mehr machte, weiter nach dem Warum zu fragen. Wortlos nahm ich den großen braunen Umschlag, den Herr Schubert mir üb