Alles auf Anfang
Aber das kann doch nicht … Ich meine, das darf doch …«, aufgewühlt und nicht in der Lage, einen zusammenhängenden Satz zu bilden, starrte ich in die beklommen dreinblickenden Augen meines Chefs. Besser gesagt meines Noch-Chefs, denn ich hatte soeben meine Kündigung erhalten.
»Leider doch, Frau Hansen.« Betrübt und zerknirscht sah er mich an. »Es bleibt mir nichts anderes übrig.«
»Aber warum, Herr Schubert? Nach sieben Jahren!«
»Sehen Sie, es ging mit der Agentur in letzter Zeit immer mehr bergab. Es kamen viel zu wenig Aufträge. Ich kann die Augen einfach nicht mehr länger davor verschließen.« Unbehaglich rutschte er auf seinem Stuhl hin und her. »Sie werden leider nicht die Einzige sein, der ich kündigen muss. Glauben Sie mir, es fällt mir nicht leicht.« Traurig blickte er mich über den Rand seiner Lesebrille hinweg an. »Sie waren die ganzen Jahre immer eine gute und zuverlässige Mitarbeiterin. Ich bin mir sicher, dass Sie schnell etwas Neues finden werden.«
An dieser Stelle wusste ich, dass es keinen Sinn mehr machte, weiter nach dem Warum zu fragen. Wortlos nahm ich den großen braunen Umschlag, den Herr Schubert mir üb