01 Anfang, Ende und Anfang
Ich bin zwölf Jahre alt, ein Kind glücklicher Eltern, habe heute Geburtstag und ein eigenes Zimmer bekommen, muss nun nicht mehr eines mit meiner jüngeren Schwester teilen, verbringe die erste Nacht alleine in meinem neuen Zimmer und gerade ist es ruhig im Haus, denn alles schläft, nur ich nicht, ich kann nicht, stehe an meinem Fenster und blicke stolz hinaus, bin voller Hoffnung und Erwartung auf das Kommende, noch während ich in der Dunkelheit mit einer unerklärlichen und immerwährenden Sehnsucht die schwarze Nacht mit unzähligen Himmelskörpern beobachte, erhellt ein strahlendes Licht die vertraute Finsternis, selbst die Sterne verblassen bei dieser Betrachtung, doch es blendet mich nicht, mitnichten gar nicht, dann lässt sich die Helligkeit nieder, umgibt mich, dringt in mich ein, vereinnahmt mich und transportiert mich, transformiert mich an einen anderen Ort, in ein Raumschiff mit eigener Stimme, ein Computer, wie mir scheint, ein sehr guter noch dazu, was genau ich aber nicht weiß und erst viel später in langen Ausführungen und doch real binnen Sekunden erfahren werde, und ich fürchte mich nicht, bin bereit, und ich folge mit meinen Augen den Anweisungen der Stimme, die mir den Blick zur Erde aus dem Weltall vorsagt und gewährt, und obwohl ich schon oft in Filmen Planeten aus dem Weltall oder Bilder aus der internationalen Raumstation ISS hiervon gesehen habe, hier wahrhaftig unglaublich, irrational und fantastisch, wenn wahr und kein Trugbild, habe freies Sic