Die Angst vor dem nächtlichen Schlafen treibt mich in den Wahnsinn. Denn ich weiß, der nächste Morgen weckt mich mit Steifheit und Schmerzen.
Doch auch in der Nacht werde ich durch weitere Symptome um den Schlaf gebracht oder geweckt.
Zuerst muss ich einmal einschlafen können. Das geschieht oft nicht so wie ich es mir wünsche und auch nötig habe. Mein Körper ist zu erschöpft und schreit nach erholsamem Schlaf, den ich ihm aber nicht geben kann. Mein Hausbesetzer, Herr Parkinson, benötigt nämlich keinen Schlaf und meint, auch mir meinen rauben zu können. Es sind manchmal nur Kleinigkeiten, wie zum Beispiel das Schlucken im Schlaf. Ich habe seit einigen Wochen ab und zu Probleme meine benötigten Tabletten zu schlucken und die nicht heruntergeschluckten Medikamente bleiben mir im Hals stecken. Mit viel Flüssigkeit versuche ich dann die Dinger doch noch dort hinzubekommen, wo sie hingehören. Im Schlaf wird das Schlucken oder besser gesagt, dass nicht richtige Schlucken zu einem anderen Problem.
Mir läuft nachts beim Schlafen der Speichel nicht in die Speiseröhre, sondern in die Luftröhre. Das Ergebnis sind heftige Hustenanfälle. Dass ich davon geweckt werde, ist das geringste Problem.
Ich habe Angst, dass sich Flüssigkeit in meiner Lunge ansammelt. Mein Schwiegervater ist an einem ähnlichen Verlauf gestorben. Ansonsten läuft mir jetzt auch die Spucke nicht nur beim Schlafen aus dem Mundwinkel. Ich denke dann immer an Homer Simpson. In der Cartoon-Serie soll es lustig sein, wenn Homer der Sabber im Schlaf aus dem Mund läuft.
Ich dagegen kann darüber leider nicht mehr lachen.
So langsam habe ich meinen eigenen Körper