: Ute Mrozinski
: Raumzeitlegende
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740724160
: 1
: CHF 8.80
:
: Science Fiction
: German
: 554
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
35. Jahrhundert, irdischer Zeitrechnung. Die Menschheit ist geeint, doch die Erde wird zentralistisch regiert. Es gibt ein Parlament aber derjenige, der das Leben bestimmt ist das Computergroßhirn"SaggitJ 5!" Jonas Silberstein, ein junger Physiker, arbeitet mit seinem Team eine Theorie aus, die schnellere Antriebe und größere Weiten der Raumschiffe erlaubt. Die Theorie wird für den Hawkingpreis vorgeschlagen. Doch der Teamleiter Prof. Leonid Jewtschenko hat das Team nicht genannt und streicht den Preis alleine ein. Jonas Silberstein, sein Stellvertreter beginnt sich zu wehren, will den Betrug beweisen. Plötzlich verschwinden Beweisstücke, ein Kollege wird ermordet. Nur der Neurologe und Mutantenspürer David Malakai kann ihm jetzt noch helfen. Denn Jonas besitzt die Fähigkeit jeden festen Körper, auch seinen eigenen, in atomare Bestandteile zu zerlegen. Dank dieser Begabung, kann David ihm einen Platz auf den Einsteinmodulen, eine Raumstation nahe dem"Schwarzen Loch" der Milchstraße sichern. Die Ereignisse überschlagen sich. Dinge aus einer unendlich fernen Vergangenheit bedrohen bald die gesamte Menschheit. Doch dann bekommen Jonas und seine Freunde einen unerwarteten Verbündeten, die geistige Entität Galileo

Ute Mrozinski - Vita u.Werk Ich bin Ute Mrozinski, Altenpflegerin i. R., und freischaffende Autorin, offen für alle Genre´s, ansässig in einer kleinen Stadt am Rhein. Bevor ich auf Krimis gestoßen bin habe ich Science-Fiction und Fantasy geschrieben. Meine jüngste Veröffentlichung ist der Psychothriller aus der Reihe Menschenleben -"Der Mensch ist auch nur ein Virus." Davor habe ich den Fantasythriller -"Aufstand der Wölfe", geschrieben. Dieses Buch hier ist ein Science-Fiction, Wissenschafts- Politthriller und kommt als überarbeitete Neuauflage heraus. Die erst Auflage erschien 2011. Ich wünsche meinen Lesern viel Spass beim Schmökern.

Kapitel 2 Die Orbitalstationen


Früh am Morgen, dem Tag noch fern, doch in der heraufziehenden Dämmerung verharrte ein kleines Flugboot knapp unter der Wolkendecke. Es hatte sich quergelegt wie ein überdimensionaler Regentropfen.

Mittlerweile begannen Sonnenstrahlen, die Wolken in gleißend helles Licht zu tauchen.

Dr. Jonas Silberstein saß im Pilotensessel eines zweisitzigen Flugbootes, gähnte, streckte ausgiebig seinen kräftigen Oberkörper mit den langen Beinen. Gedankenverloren strich er dreimal hintereinander seine schwarzen, im Nacken sorgfältig gestutzten Haare hinter die Ohren.

Er war in der Region Israel geboren, in der Stadt Jerusalem, unmittelbar nach seiner Geburt waren seine Eltern mit ihm nach Gaia gezogen. Sein Vater Elias hatte damals eine Stellung als Dozent im globalen Raumfahrtsinstitut angeboten bekommen. Jahre später stieg er zum Leiter der Behörde auf.

Seine Mutter Alischa, arbeitete im Vorzimmer des Ministeriums für Raumfahrt und Gleiterverkehr. Die exponierte Stellung seiner Eltern hatte Jonas ein ziemlich problemloses Leben gesichert, von Kleinigkeiten mal abgesehen, wie zum Beispiel David Malakai!“

Nein! Warum dachte er plötzlich an diesen verwünschten Typen – weg mit diesem Gedanken – ab in den Mülleimer!

Abrupt wandte er sich anderen Betrachtungen zu.

Es war erst sechs Uhr. Sein Dienst als Physiker auf der Orbitale 003 begann erst um sieben Uhr dreißig. Er hatte also Zeit, um seine Gedanken wieder auf die Arbeit in der Umlaufbahn der Erde einzustellen.

Jonas verdrehte die Augen, als er daran dachte, dass es in früheren Jahrhunderten keine Möglichkeit gab, der Schwerelosigkeit des Raums zu entgehen. Nur gut, dass die Technik jetzt so weit entwickelt war, dass man sich auf den Raumschiffen, die durch das Sonnensystem flogen, auf den Fernraumschiffen der Milchstraße und den Raumstationen normal bewegen konnte. Überall auf den Schiffen gab es starke Gravitationsgeneratoren. Zwar kam man nicht ganz auf die nötigen 1 G Schwerkraft, aber der Restwert war vernachlässigbar gering.

Jonas streckte sich wieder. Es wurde Zeit. Genug gebummelt.

Es war