: Sabine C. Pahlke
: Tinkas Lieb-Haber P.S.:"Freu mich auf dich :-*."
: Books on Demand
: 9783757895495
: 1
: CHF 9.70
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 432
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Reale Geschichten verschiedener Menschen, plus einer großen Portion Fantasie verschmolzen miteinander, wurden zu diesem Roman. Tinka erzählt frisch, fröhlich, frei und absolut nicht fromm, von ihrem virtuellen und realen Liebesleben. Sie zeigt sich lieb und frech. Zärtlich und leidenschaftlich. Scheu, aber auch schamlos. Verständnisvoll und provozierend. Tiefgründig und mutig.

Sabine C. Pahlke wurde am 26. Januar 1965 an der Bergstraße geboren. 2013 veröffentlichte sie ihr erstes Buch"Spannende Leichtigkeit - Lara und das Abenteuer Leben", ein Roman, in dem sie als Autorin das reale"Tagebuch der Lara" mit ihren eigenen Worten gestalten konnte. Seit 30 Jahren lebt sie ihre Berufung als Seelenbegleiterin und Autorin, begleitet von ihrer Familie in der geliebten Heimat. Mit ihren Romanen schafft sie es, den Leser durch spielerische Leichtigkeit und Spannung mitzureißen und dabei noch das komplexe Gesellschaftsgefüge zu vermitteln. Durch ihre sensitive und dabei klare, humorvolle, sowie bodenständige Sprache erfasst sie das Berührende und Bedeutsame im Wesen ihrer Charaktere. Sie schildert anschaulich eindringliche Begegnungen und Situationen, die voller Authentizität stecken. Wunderbar warmherzig und sinnlich werden Liebeserfahrungen geschildert, welche gleichzeitig auch als Bewältigung eines wichtigen Sozialthemas zu betrachten sind. Eine Leserin schreibt:"Laras Tagebuch, die sehr persönliche Geschichte einer Frau auf dem Weg der Befreiung, zeigt wie ein Brennglas die Lebensthemen und Gefühle einer ganzen Frauengeneration. Was Doris Lessings"Goldenes Notizbuch" für die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts war, ist"Spannende Leichtigkeit" für die Neunziger:"Ein Abbild für die Wandlungen und Herausforderungen einer Dekade."

Katharinas erster Erotikchatversuch


Eines Abends saß ich wieder mal an meinem Rechner, kurz vorm auf die Achse gehen und warf noch einmal einen Blick in die virtuelle Welt. Im Chat eine Nachricht von einem Mann, den ich schon sehr lange kenne, persönlich aber nur ab und an Kontakt hatte. Ich las seine E-Mail und lächelte, da er auf angenehme Weise versuchte wieder Kontakt mit mir aufzunehmen. Ja, er machte das schon gut. Aufdringliche, allzu direkte, plumpe Worte landeten eh nie bei mir. Wobei `Mann´ schon eine Herausforderung sein sollte und Spaß haben möchte ich natürlich auch. Ich bekam von ihm ein Kompliment über mein Profilfoto. Bedankte mich dafür. Ganz spontan, da ich ihn ja kannte, fragte ich ihn, ob wir uns denn treffen wollten. Er verneinte. ABER er hatte nicht mit mir gerechnet. An jenem Abend saß Frau Schabernack, alias Tinka, auf Katharinas Schulter und diese begann so richtig Spaß zu haben. Tinka übernahm die Führung und Katharina genoss es, wenn sie auch zwischendurch so tat, als sei das gar nicht ihr Ding. Ihr letztes Aufbäumen sozusagen, welches gar Keines mehr war.

Hier unser Chat und meine damaligen Gedanken dazu:

Toby: Im Ernst. An sich würde ich sehr gerne mit dir weggehen, aber ich bin total fertig. Habe knapp zwei Stunden geschlafen und lange gearbeitet. Wäre heute kein guter Begleiter! Aber das holen wir nach, versprochen!

Katharina: Du bist ja echt schwer rumzukriegen. Hmmm, was fällt mir noch dazu ein. Lass mich mal überlegen. Meistens wird es dann gut, wenn man überhaupt keine Lust hat, fix und alle ist und hundemüde. Ich spreche aus Erfahrung, vertraue mir. Das war nun mein letzter Versuch dich zu überreden.

Toby: Du bist gut, wirklich gut. Jetzt habe ich schon fast ein schlechtes Gewissen. Aber ich bin echt kaputt. Würde doch nicht schwindeln, wenn ich mit einer hübschen Frau weggehen könnte! Lass uns doch nächste Wochen festhalten.

Katharina: Ich scheine nachzulassen. Hast ja Recht, ich bin voll egoistisch. Dich einfach so überreden zu wollen mitzugehen, obwohl du doch so erledigt bist!! Mitleid sollte ich mit dir haben!! Dich verstehen!! Nun bin ICH im Konflikt.

Soll ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, weil ich noch einen Versuch wagen werde? ... und dadurch dein schlechtes Gewissen verstärken? Das ist ja so gar nicht meiner Art!! Ich kämpfe!! Schwierig, schwierig!! Aber, es wäre wirklich schön, wenn ...

Toby: