: Luisa Wienberg, Maximilian Wolters, Julia Wiederspohn, Cornelius Berger
: Entdecke Dein Selbst - 4 in 1 Sammelband Seelische Archetypen | Inneres Kind heilen | Resilienz trainieren | Selbstfindung
: Books on Demand
: 9783757894641
: 1
: CHF 13.20
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 320
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Seelische Archetypen Der Magier, der Entdecker, der Rebell oder der Künstler - diese und weitere fantastisch anmutende Gestalten begegnen uns in Märchen, Filmen und auch in unseren Träumen, seit wird Kinder sind. Doch woher kommen sie? Woher stammen diese zeitlos und allgegenwärtig scheinenden Figuren und was steckt eigentlich hinter ihnen? Die kurze Antwort: Es ist nichts anderes als die Aufschlüsselung unseres Seelenlebens, das uns hier vor Augen geführt wird und welch mächtige Möglichkeiten das bietet, zeigt Ihnen nun dieses Hörbuch. Selbstfindung Guter Job, neues Auto, schicke Wohnung, toller Partner - und trotzdem sind Sie nicht so glücklich, wie Sie doch eigentlich sein sollten? Sie ernten Zuspruch, Anerkennung und gehören dazu, aber irgendwo tief drinnen fühlen Sie sich einfach nur leer? Kein Wunder, denn wer sein Leben nach anderen ausrichtet, verliert sich selbst - aber die gute Nachricht ist: Das lässt sich jederzeit ganz leicht ändern! Inneres Kind heilen Sagt man Ihnen nach, Sie seien ein Perfektionist? Sind Sie überaus harmoniesüchtig, reagieren Sie auf bestimmte Konflikte in der Partnerschaft mit Eiseskälte oder blinder Wut? Wollen Sie es anderen oft recht machen, bis Sie sich erschöpft fühlen, geht es sogar bis hin zur Selbstaufgabe? Sind es immer ähnliche Situationen, in denen Sie ungewöhnlich emotional reagieren? Dies alles könnten Hinweise sein, dass Sie in Ihrer Kindheit Narben davongetragen haben, die noch auf eine Heilung warten. Ich möchte Sie auf eine Zeitreise einladen. Eine Reise in Ihre Vergangenheit. Resilienz trainieren Es gibt Menschen, die einen genauen Plan davon haben, wie sie ihre Ziele konsequent erreichen, und keinerlei Zweifel aufkommen lassen, dass sie das auch wirklich schaffen. Andere Menschen hingegen haben keine dieser Eigenschaften und fühlen sich deshalb schnell überfordert oder einer Situation gar nicht erst gewachsen. Jetzt kommen wir zu der Frage, was ist der entscheidende Unterschied zwischen ihnen?

Polarität verstehen – Anima& Animus


Für ein tatsächliches Verständnis archetypischer Energie und die Fähigkeit, diese auch konstruktiv nutzen zu können, ist es unerlässlich, das Prinzip der Polarität in der Tiefe zu verstehen. Jung veranschaulichte dieses Konzept, indem er die Begriffe Anima und Animus erschuf. Sein Ziel war dabei vor allem, Menschen zu verdeutlichen, wie sie Eigenschaften ihrer selbst in den Schatten drängen und sich dadurch auch selbst limitieren. Durch gesellschaftliche Einflüsse wurde seine wahre Aussage jedoch so verzerrt, dass heute bei den allermeisten Menschen große Verwirrung zu dieser Thematik herrscht. So liest man zum Beispiel immer wieder, dass Frauen zu lange nicht weiblich sein durften, weil die westliche Gesellschaft übergroßen Wert auf männliche Attribute legte. Dies ist zwar vollkommen richtig, führt jedoch dazu, dass viele Frauen glauben, sie müssten nun auf Teufel komm raus ihre Weiblichkeit leben. Dadurch erreichen sie jedoch nichts anderes, als wieder ein Ungleichgewicht herbeizuführen, indem sie all ihre männlichen Attribute unterdrücken. Dies ist ganz klar nicht, was Jung mit seiner Theorie von Anima und Animus erreichen wollte, sondern im Grunde das genaue Gegenteil! Sicher ist es wichtig, dass Frauen den Mut finden, ihre Weiblichkeit zu leben, doch eine Frau ohne jegliche männlichen Attribute wird im Leben auf gigantische Probleme stoßen, ebenso wie ein Mann ohne weibliche Attribute.

Bevor wir uns aber damit auseinandersetzen, was männlich und weiblich eigentlich bedeutet und wie man mit dieser inneren Polarität am gesündesten umgeht, schauen wir uns zunächst einmal an, wie Jung dieses Thema betrachtete und was seine Motivation dafür war, dies überhaupt zu tun. Für ihn lag der Schwerpunkt dieser Thematik nämlich tatsächlich auf der damit verbundenen Schattenarbeit und viel weniger auf der Polarität an sich. Diese ist zwar naturgegeben vorhanden, verursacht jedoch nicht die Probleme, die bei der Verdrängung bestimmter polarer Eigenschaften entstehen. Vereinfacht gesagt: Nicht unsere Polarität macht uns Probleme, sondern unsere Betrachtungsweise derselben und unser Umgang damit. Es handelt sich deshalb weit mehr um ein gesellschaftliches als ein psychologisches Problem. Will man es auf der simpelsten Ebene ausdrücken, handelt es sich bei Polaritäten um nichts weiter als gegensätzliche Eigenschaften, also um Attribute, die entweder einer aktiven, also positiven, oder einer passiven, also negativen, Energie unterliegen. Erst die Bewertung dieser Attribute und die Konsequenzen dieser Bewertungen machen es überhaupt notwend