: Dipl. Ing. Herbert Schinner
: Märchen rund um die Welt Märchensammlung von 1837 bis 1932 Teil 2
: Buchschmiede von Dataform Media GmbH
: 9783991521273
: 1
: CHF 12.80
:
: Kinderbücher bis 11 Jahre
: German
Neben den bekanntesten Märchenerzählern wie Gebrüder Grimm, Hans Christian Andersen, Ludwig Bechstein und Wilhelm Hauff gibt es jede Menge anderer Autoren, die ihre Geschichten in den diversen alten Zeitungen veröffentlicht haben. Dieses Buch ist daher eine weitere Sammlung von Märchen und Sagen aus aller Welt, die in historischen Zeitungen von 1837 bis 1932 veröffentlicht wurden. Darunter gibt es Märchen von Russland, China, Persien dem Orient und natürlich von Europa Die einzelnen Artikel sind Originalkopien des entsprechenden Zeitungsartikel Daher auch manchmal die ungewöhnliche Schreibart.

Zu den Verbrechensbüchern: Er wollte Bekannte davon überzeugen, dass es früher im allgemeinen weniger Verbrechen als es heutzutage gab. Dazu musste er in alten Zeitungen in der Vergangenheit recherchieren. Und das Ergebnis war für ihn sehr enttäuschend. Die Größe, Anzahl und Schwere der Verbrechen war damals um keinen Deut besser als in der Gegenwart. Zu den Märchenbüchern: Bei einem Massagetermin kam das Gespräch auf die Entstehung der Bücher über alte Verbrechen. Die Masseurin meinte warum wird immer über negatives wie Verbrechen und nie über positives wie Märchen geschrieben. Daher wurde nachgeforscht und alles (oder fast alles) über alte Märchen in den Büchern"Märchen rund um die Welt Teil 1 und Teil 2" aus historichen österreichischen Zeitungsberichten zusammengetragen.

Aegidus

Eine Legende.

Zu Athen in Griechenland lebte im siebenten Jahrhundert eine hochadelige, mit Gütern reich gesegnete Familie. Sie stand an der Spitze der vornehmen Gesellschaft des Landes und genoß hohe Vorrechte und lebte im Vollgenusse der irdischen Freuden. Sie war zum Christenthum übergetreten, denn das Gebot: „liebe deinen Nebenmenschen wie du dich selbst liebest!“ gefiel ihr gar sehr. Sie fühlte sich durch die neue lehre doch nicht so außerordentlich verpflichtet; die Familie Aegid hatte nicht gar viele Nebenmenschen, sie stand ja zuhöchst in der Gesellschaft und die Bewohner des Landes wären ihr nicht bei-, sondern untergeordnet; das waren also keine Nebenmenschen. Und den Untergeordneten gebietet das Christenthum: Ehre deine Obrigkeit und sei ihr gehorsaml — So waren die Satzungen der großen lehre dem Hause Aegid wie aus der Seele gesprochen.

Diese Familie hatte