: Melany de Isabeau
: Alinay Krimi Sex Roman
: Books on Demand
: 9783757845995
: 1
: CHF 8.80
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 224
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Dieses Buch ist ein Krimi - Sex - Roman der extra Klasse. Sie werden.....

Melany de Isabeau ist eine Autorin mit Herz und Verstand. Für ihre Leser immer nur das Beste.....

Alinay


Es roch immer noch genauso. Alinay konnte es nicht beschreiben, aber der Geruch war noch da. Die Luft war schwer, geschwängert von Emotionen. Alinay füllte ihre Lungen mit einem Gewicht,das sie kaum ertragen konnte. Verzweiflung. Ärger. Furcht.

Wut. Alle diese Empfindungen waren noch da, sehr lebendig in den Bildern in ihrem Kopf. Verdränge sie, forderte sie sich auf. Sie durfte sich nicht ablenken lassen. Sie hatte einen Auftag zu erledigen. Ihre Finger spannten sich um den Griff ihres Revolvers. Sie atmete einige Male tief ein und zwang ihre schlechten Gedanken ins Unterbewusstsein. Sie konnte auch die Erinnerungen nicht völlig abstellen, aber sie konnte sie zu ihrem Vorteil nutzen.Dies war ihr Terrain.Sie kannte sich hier besser aus, als irgend jemand vermutete. Sie wusste, das Vinanno kalte Pizzastücke in die Müllgrube neben der Hintertür kippt.

In der Zone gab es nicht besonders viel Alkohol, aber man konnte leicht durch den Hintereingang zu den Toiletten schlüpfen, um sich dort schnell einen Schuss zu setzen. Und nebenan

die Rückkehr nach Kaschmir – sie wusste genau, was sich in dieser unsäglichen Spelunke abspielte. Heute Abend war die Atmosphäre fast erstickend. Alinay ignorierte jedoch die Atmosphäre. Sie hatte ein Ziel im Auge, und nichts würde sie davon anhalten können. „Stellen Sie sich in Position.“ Der geflüsterte Befehl löste eine Gänsehaut auf ihrem Rücken aus. Sie drückte eine Hand gegen ihren Ohrsender. Ihr war, als hätte sein heißer Atem ihren Nacken gestreift. Der Revolvergriff wurde glitschig vom Schweiß ihrer Hand.

Sie wischte sich die Handfläche an den Jeans ab, und nahm die Waffe in die andere Hand. „Mitasso, sind Sie bereit?“ Alinay wich rasch einen leeren Karton aus und drückte sich gegen die Mauer. Die geschlossene Tür befand sich links von ihr, deshalb nahm sie die Waffe wieder in die rechte Hand. „Ich stehe vor der Hintertür“, flüsterte sie ins Mikrophon. „Ist sie abgeschlossen?“ Joeys' Stimme war leise und bemerkenswert ruhig. Das ganze Team hörte zu, aber ihr war, als stünde er neben ihr und flüsterte ihr ins Ohr. Sie schluckte schwer, streckte die Hand aus und drehte am Türknopf.Die Tür bewegte sich nicht. „Verschlossen“, flüsterte sie. „Ich brauche dreizig Sekunden.“

Bevor er reagieren konnte, ließ sie sich auf die Knie fallen und griff nach den Werkzeugen in ihrer Tasche. Sie grinste entschlossen, als sie daranging, das Schloss zu knacken. Diese Fertigkeit hatte sie ihr auf der Akademie nicht mehr beizubringen müssen. Während sie das Schloss bearbeitete, hörte sie, wie Joey die Positionen deren anderen Mitglieder des Teams überprüfte. „Mustang?“

In Position.“ „Devo?“ „In Position.“

Cobra?“ „In Position?“ „Alles okay.“

Sie hörte, wie die letzte Nadel klickte, als sich seine Stimme wieder bei ihr meldete. „Mitasso?“ Sie hatte geglaubt, darauf vorbereitet zu sein, aber trotzdem stockte ihr der Atem.

Jedes Mal, wenn er ihren Codenamen benutzte, schoss ein Stromstoß durch ihren Körper. Wenn er sie jemals mit Alinay ansprechen würde, bliebe ihr wahrscheinlich das Herz stehen. „Ich bin drinnen“, raunte sie. „Bleibt auf euren Positionen, bis ihr wieder von mir hört.“ Alinay presste sich wieder mit dem Rücken gegen die Wand und versuchte dann ihren Herzschlag zu beruhigen, der plötzlich zu rasen begonnen hatte. Sie war mittendrin!

Sie mochte es kaum glauben, denn sie hatte jedoch, eine halbe Ewigkeit, auf diesen Moment gewartet. Heute Abend würde Gregos Malu nun das bekommen, was ihm zustand. Ihre Hände zitterten. Sie musste ihre Nerven zähmen und atmete tief ein.

Das war nicht klug. Die kalte Luft infiltrierte ihre Nase, und einen Augenblick lang fürchtete sie , niesen zu müssen. „Los jetzt! Geht rein!“

Der Befehl schallte ihr ins Ohr. Sie wirbelte herum, trat die Tür auf, kauerte sich auf den Boden und blinzelte um die Ecke. Der Flur war leer. Vorsichtig drang sie tiefer ins Gebäude ein. Ihre Angst war verflogen und durch kühne Entschlossenheit ersetzt.

Starr hielt sie den Revolver in der Hand, während sie sich langsam weiter bewegte. Sie spitzte ihre Ohren, aber sie hörte absolut nichts.

Mit der Stille stimmte was nicht. Ihre Lungen blähten sich je auf, das Herz schlug in ihren Ohren. Verzweifelt überlegte sie, was sie jetzt tun sollte.

Nach dem Lehrbuch sollte sie sich jetzt vorsichtig zurückziehen, den Ausgang sichern und auf Unterstützung warten. Aber ihr Instinkt sagte ihr, sie solle weiter ins Gebäude eindringen. Sie hatte keinen Laut gehört und keine Bewegung gesehen. Aber sie konnte es fühlen.Sie wirbelte um die nächste Ecke, duckte sich tief und entsicherte ihre Waffe. Dicht vor ihrem Gesicht starrte sie in einer 44er Magnum...

Kann mir jemand mal sagen, warum wir gestern Abend ein leeres Gebäude gestürmt haben?“ Spezial Agent Mittel sprach ruhig,aber das Stakkato seiner Silben veranlasste Alinay, sich aufrecht hinzusetzen. Verdammt, sie hasste es, in sein Büro zitiert zu werden.Es war so klein,dass einen je, die Platzangst überviel. Mittel schien den Raum ganz allein auszufüllen, und ihr blieb kaum Luft zum Atmen.

Es war nicht geplant, dass es leer war.“ Alinay warf einen bewundernden Blick auf ihren Partner. Shawn, Cobra“ Coberley gehörte nicht zur schüchternen Sorte. Sein Ding war es, sofort zur Sache zu kommen, um die strittige Sachlage jedoch ohne Umschweife aufzuklären. Alinay wünschte, sie könnte n Mittels' Gegenwart auch so kühl reagieren.

Aber wenn sie bei ihm war, flatterten ihre Nerven. Die Vorstellung, dass sie ihn enttäuschte, trieb ihr Tränen in die Augen. Dabei konnte sie eigentlich gar nicht weinen. „Eure Ouelle war gut?“ „Ich schwöre es, Joey. Die Information war so gut wie Gold.

Jedenfalls gestern Morgen noch.

Aber irgendwie müssen sie Wind davon bekommen haben.“ „Kaum vorstellbar, das Malu so viel Heroin so schnell wegschaffen kann.“ Ich weiß, aber der Kerl ist ein Profi. Er betreibt das Geschäft schon seit Jahren, deshalb haben Malu und seine Leute diese Routine entwickeln können.“

Alinays' Magen drehte sich jedes Mal um, wenn Malus' Name erwähnt wurde. Ihre Finger bohrten sich in die Lehnen des Sessels. Sie fühlte mehr als sie wusste, das Joeys' Blick auf die weißen Knöchel fiel. Sie zwang sich zu entspannen. Um sich abzulenken, begann sie mit dem Ring an ihrer rechten Hand zu spielen.

Haben wir eine Ahnung, wohin er sich verfüchtigt hat?“ Die Frage war an Cobra gerichtet. Alinay schuckte hart. Sie richtete den Blick auf das Buchregal hinter der Schulter des Chefs. Einatmen, ausatmen.

Wir haben ein paar Ideen, aber wir arbeiten noch daran.“ „Nun das Nächste Mal sollten wir einen solchen Job so erledigen, dass er erledigt ist. Geplatzte Erstürmungen können wir uns nicht erlauben. Sie verschwenden Zeit und Geld. Und sie lassen uns schlecht aussehen. Joeys' Stimme senkte sich. „Ich liebe es gar nicht, wenn ich schlecht aussehe.“

Alinays' Herz sank. „Nein, Sir“, sagte Shawn. Auch seine Stimme senkte sich. Es geschah nicht oft, dass Joey Mittel seine Leute tadelte, und das Missfallen in seiner Stimme klang schlimmer, als wenn er gebrüllt hätte.

Es wird nicht wieder geschehen, Sir“, hauchte Alinay. Das waren die ersten Worte,die ihr über die Lippen kamen, seit sie je, das kleine Büro betreten hatte. Shawn schob seien Stuhl zurück und erhob sich.Alinay tat es ihm nach, aber Joeys' Worte hielten sie zurück. „Mitasso, ich bin noch nicht fertig mit Ihnen.“ Alinay warf einen verzweifelten Blick auf ihren Partner, aber Shawn zuckte nur die Achseln, grinste mitfühlend und ging zur Tür.

Als sie hinter ihm ins Schloss fiel, hätte Alinay schwören können, dass sich das Zimmer noch einmal um ein Drittel verkleinerte. „Sir?“, sagte sie.

Himmel, sie hätte gern auf dieses Gespräch verzichtet. Joeys' Missfallen über die Ereignisse der letzten Nacht verletzten sie. Sie wollte nicht hören, dass sie Mist gebaut hatte.

Seine Meinung bedeutete ihr eine Menge. „Setzen Sie sich.“ Mit einem jedoch tiefen Seufzer, folgte sie der Anweisung. Ihr Rock rutschte die Schenkel hoch. Sie zog den Stoff sofort hinunter. Mittel sagte nichts, aber sein Blick versenkte ihre Beine,bevor Alinay sie bedecken konnte. Sein Blick überraschte sie, oder bildete sie sich das nur ein? Sie schaute auf seinen Schreibtisch. Es war keine gute Entscheidung gewesen. Seine Ellenbogen ruhten auf der Oberfläche, die Hände hatte er zusammengelegt. Es waren kräftige Männerhände, und sie sah plötzlich ein Bild vor sich, das sie so schnell nicht verdrängen konnte: Diese Hände glitten unter ihren Rock und entdeckten, dass sie Strümpfe trug. Seine Finger zupften an den Knöpfen des Strumpfhalters. Ihre Wangen erröteten, und ihr Geschlecht zog sich lustvoll zusammen. Sie wandte den Blick,...