1980
Das Jahr ist der Beginn einer Dekade, die die Welt verändert und mit dem Niedergang der Sowjetunion und dem Fall der Berliner Mauer endet.
In den USA wird ein wenig talentierter Filmschauspieler zum Präsidenten gewählt. Er wird Amerika in eine Richtung drängen, die sich Anfang der Jahrtausendwende als fatal herausstellt, als sich das neoliberale Gedankengut Milton Friedmanns als Holzweg erweist.
Am Ende der achtziger Jahre glaubten viele Menschen, das Zeitalter der Moderne, der Aufklärung, des Rationalismus sei an sein Ende gekommen. Das „Danach“ nur noch mit „Post“ beschreibbar wäre. Und als die großen Krisen am Beginn des nächsten Jahrtausends anstanden, erinnerten sich manche an die Weissagungen der Cree Indianer: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, dann werdet ihr sehen, dass man Geld nicht essen kann.“
Für uns beginnen die achtziger Jahre als Erlösung - Elena läuft eigenständig, die Gefahr eines Lebens im Rollstuhl ist gebannt. Es ist Susans Leistung, die das Kind nie aufgegeben hat.
Die Befreiungsaktion der Geiseln in Teheran durch eine Hubschrauber- Staffel der US-Marines endet im Fiasko.
Jean-Paul Sartre stirbt, ‚Die Wörter’ waren eines der Bücher, die dem Verfasser dieser Zeilen den Einstieg in die Literatur ermöglichten. Auch Tito, Hitchcock und John Lennon sterben in diesem Jahr.
Rhodesien wird zum unabhängigen Zimbabwe, es hindert die Rebellen um Mugabe nicht daran weiter voran zu marschieren.
Mount St. Helens explodiert und legt eine riesige Aschedecke auf Teile Idahos.
Die G 7 streiten sich über den Kurs der internationalen Politik, versuchen aber wenigstens das wirtschaftliche Wachstum vom Ölverbrauch zu entkoppeln.
Der Schah stirbt im Exil in Ägypten, in Danzig, Polen, streikt die Solidarnosz, und in der Türkei putscht das Militär. Saddam Hussein beginnt einen achtjährigen Krieg zwischen Irak und Iran.
Auf dem Münchner Oktoberfest wird ein Anschlag mit dreizehn Toten verübt. Die Wehrsporttrupp