„Keine Begegnung in unserem Leben ist ein Zufall.“
Ich stehe an der Supermarkt-Kasse und kratze mein letztes Kleingeld zusammen. Ich verfluche die vielen kleinen Münzen in meiner Geldbörse, weshalb ich jede Gelegenheit nutze, sie schnellstmöglich wieder loszuwerden. Ich gebe zu, ein Samstagnachmittag ist definitiv nicht der bestgewählte Zeitpunkt, um in einem der größten Einkaufszentren die restlichen Besorgungen für den anstehenden Sommerurlaub zu erledigen.
Noch dazu, wenn man schwanger ist, eine heranwachsende Kugel vor sich herschleppen muss, jede Sauerstoffunterversorgung beinahe zum Kreislaufkollaps führt, und man ständig nur damit beschäftigt ist, sich innerlich zu beruhigen. ‚Tief einatmen und ausatmen, alles ist gut. Gleich habe ich es geschafft‘, rede ich unentwegt in Gedanken auf mich selbst ein.
Als ich das Einkaufszentrum verlasse, klopfe ich mir gedanklich auf die Schulter, dass ich diesmal nicht – wie schon einmal zuvor in einem Fast Food Restaurant – ohne jegliche Vorwarnung vom Stuhl gekippt bin und mich mein