: Katherine Collins
: Einmal Schottin für immer, bitte!
: dp Verlag
: 9783968179490
: Ein Schloss in den Highlands-Reihe
: 1
: CHF 5.30
:
: Erzählende Literatur
: German

Eine schottische Hochzeit und ein Quäntchen Chaos, bitte!
Die unterhaltsame Liebeskomödie von Katherine Collins

Verena Knappe hat gerade ihr Studium beendet und steht kurz davor, ihr eigenes Leben zu beginnen. Doch als die schottische Hochzeit ihrer Stiefschwester Sina ansteht, wird Verena als Aufpasserin für ihre 15-jährige Stiefschwester Zoe zwangsläufig mit eingeladen. Als dann so einiges schief läuft und Sina Verena die Schuld zuschiebt, droht die Situation zu eskalieren. Zu allemÜberfluss ruiniert Verena auch noch versehentlich die Vorführung der Torte des attraktiven Zuckerbäckers Rory McCoy. Betroffen bietet sie ihm an, in seiner Confectionery auszuhelfen, was Rory widerwillig annimmt. Ein kleiner Lichtblick für Verena, doch Rory ist aus irgendeinem unerfindlichen Grund davonüberzeugt, dass Verena minderjährig ist und wehrt somit ihre ernsteren Annäherungsversuche ab. Frustriertüber Rorys Verklemmtheit stellt Verena ihm ein Ultimatum, doch dann kommt alles anders als gedacht ...

Weitere Titel dieser Reihe
Ein Schotte zum Küssen (ISBN: 9783968176499)
Ein Schotte zum Heiraten (ISBN: 9783968175720)
Ein Schotte zum Verwechseln (ISBN: 9783968176758)
Zwei Schotten und ein Liebesfall (ISBN: 9783968177076)
Schlagz ilen auf Schottisch (ISBN: 9783968177397)
Ein Schotte und andere Überraschungen (ISBN: 9783968178653)

E ste Leser:innenstimmen
„Turbulent, romantisch und unterhaltsam wie von Katherine Collins gewohnt!“
„Humorvolle Liebesgeschichte für entspannte Lesestunden, einfach schön.“
„Wer Schottland-Liebesromane mag, sollte sich diese Reihe dringend merken.“
„Macht Spaß und geht ans Herz!“



Katherine Collins lebt mit ihren zwei kleinen Töchtern in einem kleinen Dörfchen inmitten des Vest. Seit 2014 veröffentlicht sie historische Liebesromane sowohl in Verlagen, als auch als Selfpublisher. Unter dem Pseudoym Kathrin Fuhrmann schreibt die Autorin Liebesgeschichten, die mal mit Crime und mal mit Fantasy unterlegt sind.

Prolog


Eine Limousine stand bereit. Zugegeben, ich war beeindruckt, aber eigentlich hatte ich von Sina auch nichts anderes erwartet. Zoe quietschte begeistert und umrundete die Stretchlimousine, bevor sie mir um den Hals fiel. Wir waren gleich groß, von ähnlicher Statur und unterschieden uns hauptsächlich in unserem Wesen. Denn obwohl wir nur Halbschwestern waren, sahen wir uns leider zum Verwechseln ähnlich.

»Siehst du das?«, fragte sie. Ihre Begeisterung war ohrenbetäubend.

»Ich bin nicht blind, Zoe.« Und stand direkt davor. Da sie mich nun losließ, konnte ich den Wagen erneut mustern. Der Fahrer verstaute das Gepäck. Drei Koffer von meiner kleinen Schwester und einen von mir.

»Wir werden wie die VIPs vorfahren!«

Ich atmete tief ein und ließ den Blick schweifen. Der Flughafen war ebenso riesig wie jener zu Hause in Hamburg: monströs, voll und unübersichtlich. Auch die Straße davor machte nicht viel her. Etliche Taxen standen bereit, Busse in einiger Entfernung, und man sah das Meer der Blechkarossen auf den anliegenden Parkplätzen. Nun, eigentlich erahnte ich die nur.

Zoe kletterte in den Wagen und plapperte munter weiter. »Eine Bar! Lass uns den Sekt köpfen. Endlich wird es spaßig.«

Das riss mich augenblicklich aus meiner Betrachtung. »Du bist fünfzehn«, mahnte ich, dabei war ich es leid, die Mutter zu spielen. Wir hatten eine, sollte die sich mit Zoe herumärgern. Seufzend stieg ich ebenfalls ein und schlug die Tür hinter mir zu. Meine Schwester fummelte am Verschluss der Flasche, die ich ihr eilig aus den Händen riss. »Was wird das?«

»Na, wir feiern. Stell dich nicht so an.« Sie warf sich auf mich, um mir den Sekt wieder zu entwinden, und hielt die Flasche dann außerhalb meiner Reichweite, während sie den Schutzdeckel abnahm und den Korken löste. Der knallte im nächsten Moment quer durch die Limousine, schlug mit einem ohrenbetäubendenPlonk gegen die Zwischenscheibe zum Fahrer und hinterließ einen Riss.

Ich erstarrte augenblicklich, was Zoe nutzte, um die Flasche an die Lippen zu setzen und einen tiefen Schluck zu nehmen.

Warum genau saß ich hier allein, ohne Eltern, mit einem ungehorsamen Teenager?

»Bäh! Der ist ja trocken.« Trotzdem nahm sie einen weiteren tiefen Schluck, bevor sie mir die Flasche in die Hand drückte. In dem Moment ging auch die Tür wieder auf und der Fahrer streckte den Kopf herein. Seine fast schwarzen Augen legten sich auf das Corpus Delicti, dann auf mich.

»Ma’am, Sie müssen vorsichtiger sein«, sagte er.

Der Widerspruch lag mir auf der Zunge, aber ich nickte stattdessen und murmelte eine Entschuldigung. Ärger vibrierte in mir, aber ich wartete, bis die Tür geschlossen war. »Zoe!«

Sie zuckte die Achseln. »Der übertreibt.«

»Die Scheibe ist kaputt.«

»Na und? Sina heiratet einen Viscount. Der ist steinreich.« Sie warf sich auf die Bank längs zur Fahrtrichtung und trat mit ihren Schuhen auf das Polster nahe an meinen Knien. Ich fasste nach ihren Knöcheln.

»Lass es. Mann, du benimmst dich wie ein Kleinkind.«

Sie trat nur noch fester, wobei sie mir einen Blick zuwarf, der mir deutlich sagte, dass sie sich mit Absicht wie ein verzogenes Gör benahm, obwohl sie ein Teenager war und als Erwachsene angesehen werden wollte.

»Zoe! Kannst du dich einen Tag lang wie ein normaler Mensch benehmen und nicht wie die Pest, die du bist?«

Meine Schwester trat nun nach mir. Dabei streckte sie mir die Zunge heraus. Ja, sie mochte mich nicht besonders, aber da war sie auch nicht die Einzige, was meine Zwangsrekrutierung als Babysitter wohl deutlich bewies.

»Ich stopfe dich in den Kofferraum«, warnte ich. Jedoch hatte eine ähnliche Drohung am Flughafen wenig genutzt, denn am Check-in wollte man Zoe nicht als Frachtstück entgegennehmen.

»Warum fährst du überhaupt mit?«, fragte die Schreckschraube. »Sina mag dich nicht.«

Oh, danke! Natürlich lag sie richtig. Sina war Zoes Schwester, nicht meine. Wir hatten einige Jahre im selben Haushalt leben müssen, nachdem ihr Vater und meine Mutter geheiratet hatten, aber es hatte uns nicht zusammengeschweißt.

»Ich denke, das ist offensichtlich«, murrte ich. »Sie wollen dich von der Backe haben und können mich noch damit unter Druck setzen, dass ich schließlich meinen Beitrag zu leisten habe, solange ich mit euch unter einem Dach lebe.« Mein Stiefvater war da nicht subtil gewesen.

»Dann zieh doch aus.« Der nächste Tritt betäubte meinen Arm, hatte sie doch meinen Musikknochen getroffen, als die Hacke hochflog un