Es geschah an einem späten Winterabend, zwölf Tage vor Weihnachten. Leise rieselten die Schneeflocken aus den grauen, dicken Wolken über dem Nachthimmel herab, legten sich auf die knorrigen Äste der laublosen Bäume und die dunkelgrün benadelten Tannen und Fichten nieder. Langsam bildete sich eine dickere Schneedecke auf dem morastigen Boden des Zwyndrinwalds.
Unter einer Eiche machte sich gerade ein Eichhörnchen daran, noch ein paar letzte Eicheln in seinen Backen zu verstauen, als es durch das Knacken im Stamm des breiten und großgewachsenen Baums aufhorchte und inne hielt. Neugierig reckte es schnüffelnd seine Nase vor und beäugte daraufhin die dunkle, rissige Borke aus sicherer Entfernung genauer. Doch ein merkwürdiger Geruch sowie das erneut knackende Geräusch