: Andreas Reuel
: Das Zwitschern im Walde Die Rückkehr der Westfal-Chaoten
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740723866
: 2
: CHF 8.80
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: Fantasy
: German
: 336
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Westfal, Ende des 19. Jahrhunderts. Seit seiner Rückkehr aus Trivess hatte Reginald Vonderlus nichts mehr von seinen Freunden, den Westfal-Chaoten, gehört oder gesehen. Mit der Bitte der Schwester des Zwergs Tolumirantos Luck nach ihnen zu suchen, macht der kleine Halbling sich auf den Weg. Was haben die Chaoten in dieser Zeit getrieben und wo soll Reggie nur mit seiner Suche anfangen? Der einzige Hinweis, den der Inspektor hat, ist die große Eiche auf einer Lichtung im Fallbörnwald. Genau dort beginnt sein neues Abenteuer und es bringt ihn zurück an einen bekannten Ort. Alleine ist er nicht, denn ein magischer Freund begleitet ihn.

Andreas Reuel wuchs in Kornelimünster auf, einem bekannten und idyllischen Örtchen, das zu Aachen gehört. Der zweifache Vater arbeitet als Mediengestalter. Er kämpfte begeistert als Larper beim Schwarzen Eis auf den Schlachtfeldern von Mythodea mit. In seiner Freizeit spielt er leidenschaftlich gerne Magic: the Gathering, etwas World of Warcraft und auch Pen&Paper. Seine größten Vorbilder sind J.R.R. Tolkien und Andrzej Sapkowski. Das Zwitschern im Walde ist der Beginn einer neuen Reihe und knüpft somit an die Chroniken der Westfal-Chaoten an.

Prolog


Nordöstlicher Zwyndrinwald, Rhonisch, im Jahr 1888.


Es geschah an einem späten Winterabend, zwölf Tage vor Weihnachten. Leise rieselten die Schneeflocken aus den grauen, dicken Wolken über dem Nachthimmel herab, legten sich auf die knorrigen Äste der laublosen Bäume und die dunkelgrün benadelten Tannen und Fichten nieder. Langsam bildete sich eine dickere Schneedecke auf dem morastigen Boden des Zwyndrinwalds.

Unter einer Eiche machte sich gerade ein Eichhörnchen daran, noch ein paar letzte Eicheln in seinen Backen zu verstauen, als es durch das Knacken im Stamm des breiten und großgewachsenen Baums aufhorchte und inne hielt. Neugierig reckte es schnüffelnd seine Nase vor und beäugte daraufhin die dunkle, rissige Borke aus sicherer Entfernung genauer. Doch ein merkwürdiger Geruch sowie das erneut knackende Geräusch