: Marion Deym
: Das Quanten-Wunder für alle Unser Leben geschieht energetisch!
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740705510
: 5
: CHF 3.90
:
: Fantasy
: German
: 126
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Neue Auflage! Wie gehen Wünsche in Erfüllung? Wie geschehen Wunder? Sobald Sie dieses Buch gelesen haben, wissen Sie es - legen Sie los! Es geht ganz einfach und macht Spaß.

Dr. Marion Gräfin Deym, geboren in Heidelberg, promoviert an der LMU München, Erfinderin des'Dr. Deym Pulli-Kamm', lebt in München.

Einleitung


Warum dieses Buch? Manchmal erlebe ich Unglaubliches: Ein Herzens-Wunsch geht plötzlich in Erfüllung – in einem Moment, in dem ich es nie erwartet hätte. Dann wische ich mir die Augen und denke: »Träume ich?« Das ist gigantisch – es ist einfach wunderschön und geschieht immer öfter!

Tatsächlich kommt die Erfüllung aber nicht aus dem Nichts, ich forsche nämlich schon seit Jahren auf dem Gebiet ›Wunder und Wunscherfüllung‹. Das, was ich herausgefunden habe, das ›Herbei-Wünschen‹, begeistert mich so sehr, dass ich es nicht für mich behalten möchte. Ich bin fest davon überzeugt, dass es vielen Menschen helfen kann – deshalb muss ich es mit Ihnen teilen!

Von Kindheit an wollte ich wissen, wie unsere Welt ›so funktioniert‹. Es begann damit, dass mein Vater mir seine ›Wunder‹-Geschichte erzählte – ich konnte sie gar nicht oft genug hören.

Er hatte im Krieg erst einen Kieferschuss und gleich darauf einen Genickschuss erlitten und erinnerte sich nur noch daran, wie er am Boden lag und dachte: ›So ist es also, tot zu sein. Wie traurig, ich hätte so gerne noch viel im Leben vollbracht ..‹ Sterben war damals in Russland grausamer ›Alltag‹. Er lag also auf dem Gelände, konnte sich weder bewegen noch bemerkbar machen, sah aber, wie seine Kameraden fliehend über ihn hinweg stolperten. Danach verlor er das Bewusstsein. Irgendwann wachte er in einem Eisenbahnwaggon wieder auf. Wie war das möglich? Er lebte ja doch noch!

Die Zugfahrt Richtung Heimat dauerte viele Wochen, und mein Vater dämmerte schwerverletzt vor sich hin. Im Krankenhaus schwebte er lange Zeit zwischen Leben und Tod, die Ärzte hatten ihn aufgegeben. Nur meine Großmutter kam täglich, sie umsorgte ihn so gut es ging und betete. Umso sensationeller, geradezu wunderbar, war seine Genesung. Plötzlich, keiner konnte es glauben, heilten die Wunden! Mein Vater wurde wieder ganz gesund. Sein Überleben war für ihn ein Wunder, das betonte er immer wieder. Auch die Ärzte sprachen von einem Wunder.

Die Geschichte fesselte mich, sie erschien mir geheimnisvoll und inspirierend zugleich. Gibt es überhaupt Wunder? Wenn ja: Was ist ein Wunder? Wie kommt es zustande? Ist es ein übernatürliches Ereignis, das allen Gesetzmäßigkeiten widerspricht, oder kann man es erklären?

Berühmt für Wunder ist der Wallfahrtsort Lourdes: Gelähmte erheben sich während der Feier eines Gottesdienstes plötzlich und können wieder laufen oder unheilbar Kranke zeigen von einem Moment zum nächsten keine Symptome mehr. Die Katholische Kirche hat nach strengster ärztlicher Prüfung schon 70 solcher Heilungen, die absolut unerklärlich sind, als Wunder anerkannt. Auch buddhistische Heilige, schamanische Heiler oder muslimische Derwische vollbringen Unglaubliches, was man nur als ›Wunder‹ bezeichnen kann – sobald sie aus der Meditation oder der Trance heraus handeln. Was steckt hinter alldem?

Zunächst einmal verschlang ich alle Geister- Hexen- und Zauberer- Bücher, die ich finden konnte und probierte – natürlich ohne Erfolg – mit ›Abrakadabra‹ mein Glück herauszufordern. Dann versuchte ich, mit ›Pendeln‹, ›Tische-Rücken‹ oder mithilfe einer Wahrsagerin einen Einblick in die geheimnisvolle Welt der Magie zu bekommen – vielleicht gab es dort Antworten? Es brachte alles nichts.

Jetzt begann ich, mich dem Wunder-Thema intellektuell zu nähern. Ich durchforschte philosophische, christliche, buddhistische, islamische, schamanische, esoterische Bücher nach den Stichworten ›Wunder‹ und ›Wunscherfüllung‹. Ich wollte unbedingt den Schlüssel zur Wunderwelt finden. Mit so vielen überwältigenden, atemberaubenden Weisheiten sollte es doch zu schaffen sein, das Wunder-Geheimnis zu lüften! So hoffte ich jedenfalls und notierte jede ›erleuchtende‹ Passage, alles, was mich in irgendeiner Weise meinem Ziel näherbrachte – bis meine ›Weisheiten-Akte‹ überquoll.

Alle Kulturen und Religionen der Welt haben ihr eigenes geistiges Prinzip, aber jede von ihnen hat auf die eine oder andere Weise einen Weg gefunden, an eine geheimnisvolle Kraft anzudocken, mithilfe derer Wunder geschehen können. Eins war mir klar geworden: Jenseits unserer physischen Welt gibt es eine mir bis dahin nicht bewusste metaphysische Welt, eine Sphäre des Heiligen und des Allwissens. In dieser Sphäre haben Logik und Vernunft keinen Platz. Hier befindet sich die Allmacht, die eine Kraft, wir können sie auch ›Gott‹ nennen. Dies könnte die Quelle aller unerklärlichen ›Quantensprünge der Menschheitsgeschichte‹ sein, von hier aus könnten die Wunder in unserer Welt geschehen. Auf der Basis dieser Erkenntnis habe ich meinen ›Schlüssel‹ gefunden!

Dieses Buch beschränkt sich auf die Untersuchung der Wunder im Christentum, im Buddhismus und im Schamanismus. Stellen Sie sich einen Schlüssel mit Dreifachbart vor. Jeder Schlüsselbart entspricht der Weisheit einer dieser drei Religionen. Gemeinsam öffnen 1. die christliche Weisheit (Wenn wir etwas bekommen möchten, müssen wir es schon haben, damit wir es bekommen. In der ›Einheit mit Gott‹ sind auch wir göttlich.), 2. die buddhistische Weisheit (Wir projizieren auf alle Phänomene eine innewohnende Existenz, aber wir müssen erkennen, dass es ›nichts gibt‹. Alles ist Leere. Nur dadurch kann alles entstehen, sich verändern und verschwinden. In der Leerheit liegt unser grenzenloses Potential.) und 3. die schamanische Weisheit (Die Welt besteht aus Licht und Schwingung, was wir für wahr halten, ist nur ein Traum. Da es in der höchsten geistigen Ebene keine Zeit gibt, können wir alles ändern, bevor es entsteht.) das Tor in die Wunderwelt. In Teil 3 – Praxis – erfahren Sie, wie auch Sie diesen Schlüssel anwenden können.

Die Erkenntnisse der Quantenphysik untermauern die oben genannten Weisheiten. Schon in der Antike nannte man die kleinsten Grundeinheiten aller festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffe ›Atome‹ (griech. ›atomos‹ = unteilbar). Um 1900 erklang dann ein Paukenschlag. Physiker hatten entdeckt, dass man Atome zerlegen kann, es war die Geburt der Quantenphysik. Von nun an wurden Atomhülle (Elektron) und Atomkern (Proton und Neutron) einzeln erforscht und die Resultate stellten alles auf den Kopf. Man fand heraus, dass der Atomkern selbst (die Materie) nur 1/100.000 des gesamten Atoms ausmacht. Das ist vergleichbar mit einem Sandkorn in einer riesigen Kathedrale. Der ganze Rest des Atoms (99,999999 %) ist leerer Raum, die Physiker nennen ihn ›subatomare Energie‹. Warum aber fühlt sich das, was wir anfassen, so kompakt an? Die subatomare Energie befindet sich in ständiger Schwingung und suggeriert uns so eine vermeintliche Realität.

Welche Rolle aber spielt diese ›Leere‹ in unserer Welt? Max Planck hat es so beschrieben:›Alle Materie besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt… Wir müssen hinter dieser Kraft einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn Materie bestünde ohne Geist überhaupt nicht-, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre… so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde benannt haben: Gott!‹

In dieser absolut übermächtigen ›Sphäre des Heiligen und des Allwissens‹, in der ›Höheren Dimension‹, ist also alles vorstellbar. Ohne innewohnende Eigenexistenz kann alles von einem Moment zum nächsten restlos verschwinden oder neu entstehen. Auf diese Weise sind alle Wunder möglich. Die Christen erheben sich im Gebet – im ›Eins-Sein‹ mit Gott – in diesen ›göttlichen Raum‹. Die Buddhisten und die Schamanen erreichen ihn durch Meditation oder Trance.

Folgende quantenphysikalische Erkenntnisse unterstreichen, dass Wunder kein Hokuspokus sind, sondern tatsächlich geschehen können: Da es für Quantenphysiker keine Materie an sich gibt› sind sprunghafte Veränderungen jederzeit möglich: ›Der Zufall spielt eine Rolle‹ (d.h. ein Quantensprung ist willkürlich, nicht vorhersehbar) und ›Ein Atom ist unberechenbar, es kann an mehreren Orten gleichzeitig sein – und die Information eines Binärcodes (Technik) oder die eines Beobachters (Mensch) bestimmen dann das Ergebnis. Unsere Information, unser Impuls, besteht aus intensiven Visionen und starken Gefühlen.‹ (D.h. Wir können – in der Höheren Dimension – mit unseren Visionen und Gefühlen dem springenden Quant eine von uns erwünschte Richtung geben). Dieser Impuls kann ohne jede Verzögerung übernommen werden, da ›alles im unendlichen Kosmos mit allem für immer quantenverschränkt ist.‹ (D.h. Gedanke, Energie und Materie kommunizieren mit allem energetisch und...