: Claude Peiffer
: Die Pläne der Mächtigen Politik, Industrie und Religion - Sie entdecken das All
: Books on Demand
: 9783756807123
: 1
: CHF 7.00
:
: Science Fiction
: German
: 240
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
April 34 DNW (Der Neuen Weltordnung)! Im Auftrag des Kartells kümmern sich Meroth Industries und weitere irdische Großkonzerne um die wirtschaftliche Eroberung des Sonnensystems. Der Ausbau der lunaren Werft wird vorangetrieben, erste Schritte zur Kolonisierung des Mars sowie weit entfernter Planeten werden umgesetzt. Zugleich trifft die terranische Raumflotte Vorbereitungen für ihren ersten interstellaren Krieg. Konkurrenzkämpfe zwischen den irdischen Großkonzernen und politische Intrigen sorgen dafür, dass sich der sagorische Botschafter-Roboter Veegun stärker in die Belange der Menschheit einmischt. Der langjährige Gönner und Vertraute der Terraner sieht sich gezwungen, Entscheidungen zu treffen, die seinen Schützlingen nicht gefallen. In diesen lebhaften Zeiten macht die verbotene Neue Irdische Kirche weiter auf sich aufmerksam. Ihr Oberhaupt verfolgt Pläne, die sich mit denen des Kartells überschneiden. Für das Wohl seiner gläubigen Anhänger schickt er seine persönliche Killermaschine in den Einsatz. Diese Entscheidung trifft einen Mann besonders: Gordon Meroth! Der zweite Roman um die mächtige Meroth-Familie bringt dem Leser erste Erkenntnisse, aber auch weitere Geheimnisse, die nicht nur in die Vergangenheit ragen, sondern ebenso ein Teil der Zukunft sind.

Claude Peiffer ist seit frühester Kindheit ein großer Sci-Fi-Fan. Aufgewachsen mit Star Trek und Perry Rhodan, fiel es ihm nicht schwer, mit Cerateran ein eigenes, vielseitiges Universum zu erschaffen.

Kapitel 7


Schwester Gabrielle


4. April 34 DNW (Der Neuen Weltordnung)

„Erinnerungen sind Teufelswerk!“, murmelte die ganz in Schwarz gekleidete Gestalt stumpfsinnig vor sich hin.

Sie hockte zitternd in einem spärlich beleuchteten Wartungsschacht, tief unter der Mondoberfläche. Ihre Arme umfassten ihre knochigen Knie. Ein paar braune Haarsträhnen lugten unter einer tief ins Gesicht gezogenen Kapuze hervor.

Schwester Gabrielle hatte bei ihrer Mission versagt!

Eindeutig!

Waren daran diese vagen Gedankenblitze schuld, die sie seit einigen Tagen plagten? Diese Bilder von Leid und Folter, die ihr beide zugefügt worden waren.

„Der Teufel ist böse!“

So hatten die Schwestern des Ersten Ordens es ihr in einprägsamen Predigten vermittelt.

War sie böse, weil sie sich an die vergessenen Jahre erinnerte?

„Du sollst nicht töten!“

So lautete das fünfte Gebot Gottes!

War sie böse, weil sie getötet hatte? War sie Teufelswerk?

Schwester Gabrielle fing an zu beten. Es half ihr beim Nachdenken. Es lenkte sie ab und hielt sie davon ab, sich zwischen zwei päpstlichen Befehlen an ihre Vergangenheit zu erinnern.

Nur der päpstli