: S. M. Dyster
: Nightmare Fürchte mich
: Books on Demand
: 9783756867882
: 1
: CHF 4.40
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 408
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Als die 21-jährige Nea erwacht, befindet sie sich in einem fensterlosen Raum, eingesperrt hinter einer massiven Stahltür. Sie weiß weder, wo sie ist, noch hat sie Erinnerungen an ihre Entführung, doch sie muss voller Angst feststellen, dass es für sie kein Entkommen gibt. Die Männer, die sie gefangen halten, sind unheimlich und sonderbar, vor allem ihr Anführer Sixten. Er ist auf eine wilde Art attraktiv, doch auch düster und beängstigend und verfügt über seltsame Fähigkeiten, die Nea gleichermaßen erschrecken und faszinieren. Je mehr sie über seine Identität herausfindet, desto mehr gerät sie in Gefahr und wird schließlich zur Gejagten in einer Welt der Albträume und Schatten, wo nicht nur eine unsterbliche Liebe auf sie wartet, sondern auch eine finstere Wahrheit. Ein düsterer Romantasy Roman voller Geheimnisse und verbotener Sehnsüchte.

Die Autorin S. M. Dyster lebt in der Nähe von Hannover und ist promovierte Biologin. Sie schreibt bereits seit ihrer Kindheit Romane und Kurzgeschichten und kann dabei am besten entspannen.

Ein Tag zuvor, als die Welt noch fast
in Ordnung war


Samuel Jack – Feels Like Summer

Die Sonne scheint von einem tiefblauen, wolkenlosen Himmel herab. Ihre Hitze lässt die dunklen Terrassenfliesen glühen, sodass man nicht mehr barfuß darüber laufen kann, ohne sich die Fußsohlen zu verbrennen. Ein leichter Wind streicht über meine nackte Haut und bringt Düfte von Blumen und den Geruch des Meeres mit sich. Es ist so sehr Sommer, dass die Wärme und das Licht in jede Zelle meines Körpers zu dringen scheinen, um dort hormonelle Jubelstürme auszulösen, die mich fast über meine miese Laune hinwegtäuschen könnten. Ich liege entspannt am Pool, nur mit einem Bikini bekleidet, aber selbstverständlich unter einem großen Sonnenschirm und dick mit Sonnencreme eingeschmiert. Mit meinen weißblonden Haaren, der blassen Haut und den Sommersprossen kann ich leider keine direkte Sonneneinstrahlung riskieren, da ich sonst sofort verglühe wie ein Meteorit beim Eintritt in die Erdatmosphäre. Meine Freundin Lina sagt gerne, dass sie für mein Aussehen töten würde, denn sie findet, dass meine Haare beim richtigen Lichteinfall leuchten wie flüssiges Silber. Ich denke, sie übertreibt maßlos, weil sie einfach ein netter Mensch ist und mir ein gutes Gefühl geben will, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass sie tatsächlich gern mit mir tauschen würde. Also, meine superempfindliche helle Haut kann sie gerne geschenkt haben, denn mein S