Natan blieben nur noch wenige Minuten, bis es unten losging. Der Toni war schon da und die Lisa vom Aroniahof auf dem Weg. Wahrscheinlich würde Magdas Freundin bei dem jungen Esel des Josephibauern noch trödeln, aber in wenigen Minuten mochte auch sie da sein. Er musste sich also beeilen. Warum schob er bloß alles auf den letzten Augenblick? Melinda hatte recht. Als Vater war er verbesserungswürdig. Obwohl …
Natan liebte seine Tochter über alles. Eigentlich war Magda die wichtigste Person in seinem Leben, konkurrenzlos. Breitete sie ihre Ärmchen aus, um ihm entgegenzulaufen, wenn er von der Arbeit nach Hause kam, durchflutete ihn ein entwaffnendes Glücksgefühl, jedes Mal neu und unverbraucht. Das willensstarke Mädchen wusste um die Ergebenheit des Vaters. In seiner Anwesenheit war er ein wehrloses Spielzeug. Ungeduld oder Zurechtweisung kannte es von