Und plötzlich…
Es fing alles mit einer schlimmen Vermutung an. Es war im März des Jahres 2014. Meine Frau und ich entschieden uns, zum Skifahren nach Sölden in die österreichischen Alpen zu fahren. Ich schnallte mir damals seit 15 Jahren die Ski unter den Füßen und nahm jede Herausforderung auf der Piste an. Egal wie steil oder ausgefahren der Hang auch war, wer oben steht, muss auch herunter fahren.
Das war immer meine Devise. Zum Skifahrer wurde ich durch meine Frau animiert. Sie war und ist eine sehr gute Skifahrerin und ich beneide sie noch heute um ihren eleganten und sicheren Fahrstil.
So saßen wir damals in einem Kleinbus mit fünf anderen Wintersportlern aus Haltern am See und stiegen erst wieder vor unserem Hotel in Hochsölden aus. Unsere fünf Sterne Unterkunft lag direkt an der Skipiste und hatte alles zu bieten, was das Herz eines Skifahrers höherschlagen lässt. Die Sonnenterrasse mit Blick auf die weißen Berge luden uns tagtäglich zu einem nachmittäglichen Snack und alkoholfreiem Weizenbier ein. Eigentlich schien alles vom ersten Tag an auf einen perfekten Winterurlaub hinzudeuten.
Was ich zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste, es würde bis zum heutigen Tage mein letztes Erlebnis auf Skiern werden.
Am ersten Tag lächelte uns beim Frühstück die Sonne von einem wolkenlosen, azurfarbenen Himmel durch das Panoramafenster des Restaurants an. Das Weiß der Berge funkelte durch die Sonnenstrahlen wie Milliarden von kleinen Diamanten, die nur auf uns warteten, befahren zu werden.
Die Freude meiner Frau und mir, endlich wieder mit Brettern unter den Füßen die Pisten herunter zu jagen, erreichte somit ihren Höhepunkt.
Ich konnte es kaum erwarten und drängte meinen Schatz, um endlich in die schneebedeckte Natur zu kommen.
Das kurze Stück zum Skilift, der ungefähr zweihundert Meter unter unserem