: Peter Bur
: Die Stadt im Strom Darkhanium Band 8
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740723637
: 1
: CHF 7.90
:
: Fantasy
: German
: 636
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ein Schiff ist gefunden. Gemeinsam reisen die Gefährten über das Meer der Stürme einem geheimnisvollen Ort im Süden entgegen, wo Sie wertvolle, aufklärende Hinweise auf ihre Bestimmung vermuten. Doch der Dunkle Feind ist wachsam und verfolgt unermüdlich seine finsteren Pläne, und er hat es darauf abgesehen, die Gemeinschaft zu vernichten, die ihm ein Dorn im Auge ist. Und so müssen die Gefährten nicht nur die Tücken des Meeres und der wilden Natur, sondern auch die Bedrohungen durch die Schergen des Hexenmeisters überwinden, um ihrem Ziel näherzukommen. Eine gefahrvolle, abenteuerliche Reise steht ihnen bevor, die sie womöglich mitten hinein in einen grausamen und blutigen Krieg führen wird, der die gesamte Welt wie ein dunkler Sturm überzieht.

Geboren am 20. Oktober 1982 in Biel in der Schweiz. Seit 2016 verheiratet und wohnhaft in Ipsach, nahe Biel. Schreibt seit 1998 nebenberuflich und mit wachsendem Eifer an seinem gewaltigen Fantasy-Epos Darkhanium, einem Werk, dessen Umfang ihm wohl noch ein ganzes Leben an Schreibartbeit abverlangen wird - oder vielleicht auch zwei.

Prolog


Sie werden nicht kommen.

Olibantiins knurrende Gedankenstimme fauchte durch Trikans Kopf wie ein rauer Windstoss. Der Fürst der Greife schloss die Hände fester um die steinerne Brüstung, welche die riesige Terrasse in formvollendeter Gestalt umzäunte. Sein schlankes Elfengesicht verdüsterte sich, doch er enthielt sich einer Antwort. Noch war er nicht gewillt, seine Hoffnungen aufzugeben.Darrien Vekhor gab mir sein Wort, und ihm vertraue ich wie einem Bruder. Er wird mich nicht enttäuschen, dachte er für sich.

Wir verschwenden unsere Zeit damit, auf diese geflügelten Würmer zu warten, grollte der riesige Greif hinter ihm voller Verdruss.Drachen sind verlogene, hinterlistige Scheusale, und sie verstehen nichts von Ehre. Du bist töricht, wenn du ihren seidigen Lügen und leeren Versprechungen Glauben schenkst. Diese Unholde haben dein Vertrauen nicht verdient.

Noch immer hüllte sich Trikan in Schweigen und starrte gen Süden, über die bewaldete Insel und das silbergraue Meer hinweg zum fernen Festland hin, das seine scharfen Adleraugen gerade noch am Horizont als dunklen, dunstigen Streifen erkennen konnten. Er bemühte sich, Olibantiins misstrauische Worte zu überhören, die wie Gift in seine Gedanken träufelten, doch er konnte nicht länger leugnen, dass auch ihn allmählich Zweifel an der Ehrhaftigkeit der Drachen beschlichen.

Ein Seufzen löste sich aus der Brust des Falano, während er den leicht bewölkten Himmel mit schwindender Zuversicht nach einem Zeichen absuchte,