: Oliver Dunskus
: Die 88 Tempel von Shikoku Ein Reiseführer für Pilger - Ausgabe 2023
: Books on Demand
: 9783756894260
: 1
: CHF 8.30
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: Weitere Religionen
: German
: 288
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die 88 Tempel von Shikoku sind seit Jahrhunderten ein beliebter Pilgerweg in Japan. Man könnte diesen Pilgerweg auch als"japanischen Jakobsweg" bezeichnen. Über fast 1200 Kilometer schlängelt sich dieser Weg entlang der Küste von Shikoku, der viertgrößten Hauptinsel Japans, und führt dabei zu 88 Haupt- und 20 Nebentempeln, sowie zu zahlreichen weiteren buddhistischen und shintoistischen Heiligtümern. Seit einigen Jahren wird dieser Weg auch bei europäischen Pilgern immer beliebter. Dies ist der erste Pilgerführer für Shikoku in deutscher Sprache, mittlerweile in der dritten, überarbeiteten und aktualisierten Auflage.

Oliver Dunskus, wurde 1962 in Paris geboren und lebte fünf Jahre in Japan. Über die Jakobswege entdeckte er das Pilgern in Japan und damit eine weitere Seite dieses faszinierenden Landes. Der Autor beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit dem Shikoku Pilgerweg und hat die Insel bereits mehrmals bereist und umrundet.

Auch empfinde ich die Menschen dort als weniger gehemmt und angespannt als auf Honshu, sie sind oft – trotz möglicher Sprachbarrieren – sehr geradeheraus und man fühlt sich als Ausländer eigentlich immer willkommen. Durch die Landflucht in die großen Städte ist die Insel in den letzten Jahren immer mehr entvölkert worden, und im Landesinneren gibt es verlassene Dörfer und stillgelegte Straßen die nicht mehr gewartet werden. In den letzten Jahren hat der Pilgerweg jedoch an Beliebtheit gewonnen und ist dadurch zu einem wichtigen Faktor für die Belebung der Insel geworden, die aber auch sonst landschaftlich und kulturell viel zu bieten hat. Shikoku ist mit seinem ganz eigenen Charme ein idealer Ort zur Entschleunigung.

Der Pilgerweg


Ob der Weg vor etwa 1200 Jahren von einem Mönch namensKukai (auch Kobo Daishi genannt) begründet wurde ist nicht ganz klar, zumal es nur drei Tempel gibt, für die seine Anwesenheit dokumentiert ist und die ältesten Zeugnisse einer Pilgerrunde erst aus dem 17. Jahrhundert stammen, von einem Mönch namensShinnen, der eine Wanderung zu 88 Tempeln in Shikoku beschrieb. Kukai ist ohne Zweifel der prominenteste Heilige, der uns auf der Runde begegnet, jedoch gab es schon vor ihm Mönche, Wanderprediger und Tempelgründer die Grundsteine legten für die Heiligtümer die auf Shikoku besuchen wollen: Obwohl es verboten war, außerhalb der Tempel