: Galax Acheronian
: Demeter Koloniewelten 07
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740723507
: Koloniewelten
: 1
: CHF 2.50
:
: Science Fiction
: German
: 676
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Im Jahr 2247 beschließt eine Gruppe Lehrer, die von der NCP beherrschte Erde zu verlassen. Über viele Jahre sammeln sie Informationen und planen, um im Verborgenen mit ihren engsten Freunden das trostlose Leben ihrer Heimat hinter sich zu lassen. Nach elf Jahren der Vorbereitung steht das Ziel ihrer Reise fest: der Planet Demeter, einer der entferntesten Himmelskörper, den die Markus-Sherman-Stiftung bereits im Jahre 2057 detektiert und für Menschen als geeignet erkannt hat. Die Flucht stellt sich als schwieriger heraus als gedacht, doch sie gelingt, und zweihundert Jahre nach seiner Entdeckung ist der Planet Demeter von Menschen bewohnt. Das muss auch das Kolonieschiff Hope erfahren, welches seit 189 Jahren vom Mars unterwegs ist, um diese Welt zu besiedeln. Die Hope ist eines der fünf Schiffe, welche zur ersten Kolonialmission der Sherman-Stiftung gehörten, und aus einer Zeit stammt, die längst vergessen ist.

Galax Acheronian ist ein Autor und Illustrator, der bereits in jungen Jahren Geschichten schrieb. Anstatt über sich selbst zu sprechen konzentriert er sich darauf, gute Geschichten zu erzählen. Seit 2009 veröffentlicht er regelmäßig Kurzgeschichten, Novellen und Romane aus dem Bereich Science-fiction und Fantasy. Gelegentlich versucht er sich auch als Herausgeber. Mehr Informationen gibt es auf www.acheronian.de

– 2248 –


Prolog


Was für ein Tag!

Aidin Sahu schloss seine Wohnungstür und lehnte sich erschöpft dagegen. Einen Moment ließ er die Lider seiner Augen sinken und war nur zufrieden, angekommen zu sein. Mittwoch war der schlimmste Tag der Woche.

»Guten Abend, Mr. Sahu. Sie betraten Ihr Apartment um 22:04 Uhr. Dies ist vier Minuten nach der Ausgangssperre. Die Toleranzgrenze wurde damit zum dritten Mal in diesem Monat verletzt«, erinnerte sein Wohnungssystem mit monotoner Stimmlage und leitete diesen Vorfall selbstständig an den nächsten Sammelknoten weiter, wo dieser im Abgleich mit Aidins Bürgerdatei automatisch bewertet und entsprechend zugeordnet wurde. Aidin seufzte und warf dem Beobachtungssystem einen verächtlichen Blick zu.Es war ja auch Mittwoch! Das wöchentliche Meeting mit dem Direktor und den parteilichen Vertretern aus den Bildungssektoren dauerte in der Regel bis zwanzig Uhr – meist wurde es jedoch überzogen, obwohl weder die Infos noch die Drohungen oder Ansagen neu waren.

Als Lehrer wurde man regelmäßig angehalten, sich intensiv mit dem seit vorigem Jahr angepassten Lehrplan auseinanderzusetzen und diesen wie gefordert und ohne Abweichungen mit den Schülern durchzugehen.

»Schüler ...«, dachte er und musste an die stumpfen Gesichter denken, denen er täglich sagte, wie etwas war, aber nicht erklärten durfte, warum. Noch vor zwei Jahren hatte das erheblich anders ausgesehen, auch wenn es zu dieser Zeit bereits schwierig war, Wissen in den Köpfen der Heranwachsenden zu pflanzen.

Nach dem Meeting ging es direkt in die Untergrundbahn und von dort