1. Gabriel
Als er um die Ecke der Buchhandlung bog, hatte Gabriel wieder das Gefühl, dass ihm jemand folgte. Er blieb vor dem Schaufenster stehen, umklammerte die Henkel der schweren Tasche fester und betrachtete das Spiegelbild der Einkaufsstraße hinter seinem Rücken.
Die Sonne schien, der Schnee war bis auf die grauen Reste am Fahrbahnrand verschwunden und die meisten Passanten hatten ihre Mäntel aufgeknöpft. Niemand verlangsamte seine Schritte, niemand beachtete ihn oder drehte sich gar nach ihm um. Langsam zählte er bis zwanzig, ohne die Lippen zu bewegen.
Ein junges Paa