Es begann mit Wind, der durch Zweige fuhr. Es waren Buchenzweige, und es war viel frisches, grünes Laub an ihnen. Ein junger Mann lag unter den Zweigen im Gras und beobachtete sie mit einer Intensität, die fast beängstigend war. Es waren die ersten Zweige, die er sah. Er atmete den Duft von Blumen und Gras ein und genoss das Unbekannte in ihnen. Auch die Geräusche, die an seine Ohren drangen, waren unvertraut. Eines der Geräusche wurde von einem kleinen Federball in den Zweigen über ihm verursacht. Das war ein Vogel, fiel ihm ein. Der Name klang gut, auch wenn er keine Ahnung hatte, woher er gekommen war. Auch die anderen Namen, die langsam in seinem leeren Gedächtnis auftauchten, ohne dass er wusste, woher, klangen gut und richtig: Baum, Gras, Blume, Zweig, Fluss – ja, das musste das entfernte Rauschen eines Flusses sein, das er vernahm. So hörte sich ein Fluss an; und wenn er dem Geräusch nachging, würde er auch bald wissen, wie ein Fluss aussah. Er lachte leise; damit war keine Eile. Wichtiger war, dass er selbst benannt wurde – doch in seinem Gedächtnis war kein Name