: Julie Soto
: Wedding Date Roman - Spicy Summer - Eine Romance mit Suchtfaktor für die Fans von Ali Hazelwood
: Goldmann Verlag
: 9783641304911
: 1
: CHF 8.90
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: German
: 368
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
»Julie Soto ist meine absolute Lieblingsautorin. Ich verschlinge alles, was sie schreibt!« Ali Hazelwood

Ama Torres ist Hochzeitsplanerin. Sie ist sogar eine großartige Hochzeitsplanerin – ihre Mutter war schließlich sechzehnmal verheiratet. Und als ein glamouröser Instagram-Star sie engagiert ist das Amas Chance, endlich richtig durchzustarten. Einziges Problem: Den Blumenschmuck soll Elliot Blum gestalten, so will es die Braut. Elliot ist der Bad-Boy-Rockstar unter den Floristen, und seine Kreationen sind wahre Kunstwerke. Außerdem ist er Amas Ex, dessen Heiratsantrag sie vor zwei Jahren abgelehnt und dessen Herz sie gebrochen hat. Wie sollen die beiden die Hochzeit der Saison ausrichten, wenn sie sich weder ausstehen noch voneinander lassen können?

Für alle, die diese Tropes lieben:
*Second Chance Romance*
*Grumpy x Sunshine*
*Wedding Disasters*
*Lots of Spice*

Julie Soto ist eine USA-Today-Bestsellerautorin, Dramatikerin und Schauspielerin aus Sacramento, Kalifornien. Ihr Musical »Generation Me« wurde beim New-York-Musical-Festival 2017 als bestes Musical ausgezeichnet, ihr Drehbuch außerdem als Best Book. Sie ist ein Musical-Theater-Freak, ein Fandom-Nerd und die Autorin vieler prickelnder Fan-Fiction-Storys. Julie lebt heute mit ihrem Hund Charlie in Fort Bragg. Wahrscheinlich trinkt sie gerade Kaffee, während im Hintergrund eine Jane-Austen-Verfilmung läuft.

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Ama


März

Ich habe fünf Regeln für erfolgreiche Hochzeitsplanung.

(Okay, das ist gelogen. Ich bin sicher, dass es noch mehr gibt, aber wenn ich gesagt hätte: »Hier sind meine sechsundsiebzig Regeln – macht es euch bequem«, hättet ihr bestimmt gleich abgeschaltet.)

Regel #1: keine Tiere. Die fressen Ringe, beißen Blumenmädchen und kacken überall hin.

Regel #2: Do it yourself heißt nicht, dass die Hochzeitsgesellschaft alles selbst machen wird. Es heißt, das Paar hat sich auf Pinterest rumgetrieben, und jetzt muss die Hochzeitsplanerin irgendwie damit fertigwerden.

Regel #3: Ein Nachtclub-DJ und ein Hochzeitsparty-DJ sind nicht austauschbar.

Regel #4: Finde dich nie allein mit einem Trauzeugen wieder.

Und zu guter Letzt Regel #5: Rede ihnen immer aus, in einem Pavillon zu heiraten. Immer.

In zügigem Tempo marschiere ich zum Traualtar, um zu verhindern, dass meine Absätze im Gras versinken. Der Teppich kommt in zwanzig Minuten, und ich bin froh, dass ich darauf bestanden habe, denn sonst hätte die Braut ihre Beine hier herausziehen müssen wie aus einem Sumpf.

Meine Fotografin und Lieblings-Ex-Stiefschwester – eine große Inderin, die mindestens zweimal am Tag für Priyanka Chopra gehalten wird – liegt mitten im Park auf dem Bauch, ihre Kamera auf den Pavillon gerichtet, wo meine Assistenten die Rolle von Braut und Bräutigam übernehmen müssen.

»Mar, Süße«, sage ich mit einem aufgesetzten Lächeln, »Jake hat schon einen Job.« Auf mein Fingerschnippen hin eilt Jake – einer meiner Stiefbrüder – die Stufen des Pavillons hinunter und zurück zur Ladezone, wo er die Lieferanten anweisen sollte. »Und ich hab dir Sarah für zehn Minuten ausgeliehen.«

Mar richtet sich zu ihrer ganzen imposanten Größe auf und sieht mich von fünfzehn Zentimetern über meinem Kopf böse an. »Pavillon, Ama?«

»Das Paar hat darauf bestanden. Ich weiß, du kannst es nicht leiden …«

Sie packt mich am Arm, zieht mich an ihre Seite und deutet auf das Vorschaufenster der Kamera. »Gitterwerk.Gitterwerk

Ich sehe mir die Fotos an, die sie gemacht hat. Das Dach des Pavillons ist von kunstvollem Gitterwerk durchbrochen, und wie es der Zufall will, ist heute ein strahlend sonniger Tag. Jakes und Sarahs Gesichter sind auf sämtlichen Bildern mit Schatten bedeckt.

Mar beugt sich zu mir herab. »Sie sehen aus wie …«

»Apfelkuchen. Sie sehen aus wie Apfelkuchen«, schnaube ich und sehe grimmig zum Himmel hoch. Im Osten ziehen Wolken auf, aber werden sie rechtzeitig hier sein? »Was hast du im Auto?«

»Einen Haufen Zeug, der bei der richtigen Zeremonie furchtbar aussehen würde.«

Ich nicke, den Blick starr auf den Pavillon gerichtet. Mar weiß, dass ich einen Moment zum Nachdenken brauche. Geistesabwesend fahre ich mir durch meine dunklen Haare, die sich immer noch ungewohnt kurz anfühlen, obwohl es ungefähr zwei Jahre her ist, dass sie mir noch bis über die Schulterblätter reichten. (Eigentlich weiß ich sogar genau, wie lange es her ist, dass ich in den Friseursalon gestürmt bin und meine Haarspezialistin angefleht habe, mich »anders« aussehen zu lassen.)

Ich wende mich an Sarah, die sich auf den Stufen des Pavillons niedergelassen hat.

»Sarah, sobald die Zeremonie anfängt, wirst du Mars Schlüssel nehmen und ihr Auto zur L