: Evelyne Sauprügl
: Strahle! Liebesbriefe an meine Tochter
: Buchschmiede von Dataform Media GmbH
: 9783991394136
: 1
: CHF 8.70
:
: Erzählende Literatur
: German
Eine freiheitsliebende Frau. Eine ungeplante Schwangerschaft. Zwei Welten treffen aufeinander und zurück bleibt eine unsichere, junge Mutter, die anfänglich mit ihrem Schicksal hadert. Trotz ihrer Skepsis gegenüber ihrer neuen Mamarolle übernimmt sie Verantwortung und versucht, mit den neuen Herausforderungen bestmöglich umzugehen. Dabei lernt sie, auf ihr Herz zu hören, bisherige Überzeugungen zu hinterfragen und jeden Tag aufs Neue über sich hinauszuwachsen. Sie hinterlässt ihrer Tochter Briefe und ermutigt sie, in dieser chaotischen Welt immer das Positive zu sehen, dankbar zu sein für die kleinen Glücksmomente und voll Liebe zu strahlen.

Evelyne S. ist 27 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in Purgstall/Erlauf in Niederösterreich. Sie ist eine liebenswürdige Mama von zwei kleinen Kindern und beschreibt sich selbst gerne als Frohnatur, kreativer Kopf und Lebenskünstlerin. Schon von klein auf fühlte sie sich mit der spirituellen Welt verbunden und war ständig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Erst durch einen drastischen Wendepunkt in ihrem neunzehnten Lebensjahr lernte sie, sich dem Fluss des Lebens hinzugeben und Leichtigkeit zu leben. Als Wellness- und Selbstliebetrainerin ermutigt sie ihre Mitmenschen, sich mehr Zeit zu nehmen für die kleinen Wohlfühlmomente und die eigenen Bedürfnisse.

Geschenk

Manches erfüllt sich nicht,
weil das Leben dir etwas anderes schenken will

Ich war mit meiner Freundin Monika mit dem Flieger unterwegs nach Ibiza. Unser letzter gemeinsamer Urlaub bevor ich das kommende Monat für ein Jahr nach Irland verschwinden würde. Dort wollte ich die nächste Zeit bei einer Familie als Au-Pair verbringen. Der Flieger landete, mit einem Bus fuhren wir zum Hotel. Wir checkten ein, brachten unser Gepäck ins Zimmer und fanden uns kurz darauf an der Bar wieder. Nur einen Drink wollten wir uns genehmigen vor dem Schlafen gehen. Am ersten Abend würden wir es noch ruhig angehen lassen, so der Plan. An der Theke kamen wir ins Gespräch mit zwei jungen Männern. Nach einigem belanglosen Geplänkel fanden wir heraus, dass die beiden aus Irland kamen, aus Cork, um genau zu sein. Ich war total erfreut, schließlich würde ich in einem Monat ja auch in Irland leben, und deshalb wollte ich mich weiter mit ihnen unterhalten. Sie waren nicht gerade die hübschesten Männer, auch nicht die sympathischsten, aber sie waren Iren und das genügte mir. Aus einem Cocktail wurden drei und aus unserer müden und erschöpften Gemütslage wurde überdrehte Partystimmung. Die beiden Männer fragten uns, ob wir zur Partymeile mitkommen wollten. Meine Freundin und ich warfen uns kurz fragende Blicke zu, fingen an zu grinsen und nickten einvernehmlich. Natürlich würden wir mitkommen. Schlafen konnten wir noch oft genug. Außerdem war es praktisch, die beiden irischen Männer waren bereits eine Woche hier und kannten sich schon gut aus, sie konnten uns also prob