: Frank Reinecke
: Raumschiff Genderpreis 1 Planet der Kuscheltiere
: Books on Demand
: 9783756291311
: 1
: CHF 6.60
:
: Science Fiction
: German
: 252
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Wir schreiben das Jahr 3216. Das Raumschiff Genderpreis soll im Zuge einer Forschungsreise unter Leitung des alten Haudegens Roderich Grubinger in die Tiefen unserer Galaxis vordringen. Diese Mission steht aber unter keinem guten Stern. Nicht nur, dass die Crew nach einer strikten Quotenregelung zusammengestellt werden musste, nein, man muss jetzt noch in jeder Lebenslage gender- und gleichstellungskonform vorgehen. Und um dies zu gewährleisten, wurde eine Sonderbeauftragte abgestellt, die, zusammen mit André, dem androgynen Androiden und einem Fernsehteam, das Leben an Bord gehörig durcheinanderwirbelt. Das kann schon für Anspannungen sorgen, besonders, wenn man es im weiteren Verlauf mit Quotenkriegern, dunklen Lords, Geheimwaffen, einer Zombie-Apokalypse der besonderen Art sowie einem Planeten voller Kuscheltiere zu tun bekommt, denen man möglichst gewaltfrei begegnen muss.

Der Autor wohnt im Südwesten Deutschlands. Die Reihe"Raumschiff Genderpreis" ist sein Erstlingswerk.

Vorgeplänkel


Seit den frühen Morgenstunden schon belauerten die drei verwegenen Gestalten das große Raumschiff. Sie hatten sich von Süden kommend an ihr Ziel herangepirscht, die Sensoren, welche die Umgebung nach Bewegungen abscannten, erfolgreich überwunden und konnten so in die unmittelbare Nähe des großen Schiffs gelangen, wo sie hochprofessionell mit der Umgebung verschmolzen, unsichtbar für das normale Auge. Jetzt musste es ihnen nur noch gelingen, irgendwie ins Innere zu gelangen, dort die Wachmannschaft zu überwinden und dann den Professor zu entführen, was das Ziel ihres Überfalls war. Danach würden sie noch den Antrieb lahmlegen, um eine Verfolgung unmöglich zu machen, und die Mission wäre erfüllt. Ja, sie waren die Bösen und fühlten sich unheimlich gut dabei!

Die Drei, das waren die Soldaten Möller und Kareninoff sowie der Zivilist Jarulin Voof, Angehörige eines verwegenen Haufens moldenischer Briganten. Sie hockten sich in ihrer Deckung ab. Einer der beiden großen und kräftigen Söldner flüsterte: „Möller und ich schleichen weiter an die Wartungsluke, Sie bleiben hier und lenken auf unser Zeichen die Wachen ab.“ - „Jawohl, Sir!“ bestätigte der Angeflüsterte, der von seinem äußeren Erscheinungsbild gar nicht zu den beiden durchtrainierten Muskelbergen passte.

Die beiden Riesen robbten sich, langsam von Deckung zu Dec