: Kathy Cobbler
: Nach dem Gesetz der Elemente Aquam Elementorum (Band 1)
: Buchschmiede von Dataform Media GmbH
: 9783991395119
: 1
: CHF 7.00
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: Erzählende Literatur
: German
Anas Leben verändert sich von einem Tag auf den anderen schlagartig: Der Vater stirbt bei einem Autounfall, die Mutter liegt im Koma. Zurück bleiben sie und ihr Bruder. Dieser versucht sie von dem Schmerz abzulenken und fährt mit ihr an den See. Dort begegnet sie ihm, Gabriel. Seine saphirblauen Augen ziehen sie in den Bann. Solche Gefühle hatte noch nie ein Mann bei ihr ausgelöst. Und sie will und kann ihnen nicht widerstehen. Denn Gabriel ist alles andere als gewöhnlich ... Ein gefährlicher Kampf zwischen dem Irdischen und dem Himmlischen bricht aus. Bald ist Ana sicher - der Himmel begnadigt niemanden. Glaubst du an Engel? Wenn nicht, solltest du es!

Bücher begleiten Kathy Cobbler ihr ganzes Leben lang. Bereits in ihrer Kindheit verfiel die 30-Jährige dem Zauber von Geschichten, besonders Märchen und Fabeln faszinierten sie. Im Jugendalter hielt sie sich gerne in der Welt der Bücher auf und genoss diese Auszeit aus dem hektischen Alltag. Sich in einem Buch, in seiner Geschichte und zwischen den Zeilen zu verlieren, bringt Kathy Cobbler immer wieder aufs Neue zum Lächeln, zum Weinen und vor allem zum Träumen. Durch ihre Schreibe haucht sie nun ihren eigenen Träumen Leben ein und verleiht ihnen Gestalt und Ausdruck. So entstand auch ihr erster Fantasy-Roman, der nicht nur die Sinne und den Geist bewegt, sondern auch jedes Herz berührt, das für Romantasy schlägt. Durch das Niederschreiben ihrer Geschichten erfüllt sich Kathy Cobbler einen Herzenswunsch: mit anderen Menschen ihre Träume zu LESEN. »Realität und Fiktion liegen dicht nebeneinander. Der unsichtbare Raum dazwischen ist das Buch.« Kathy Cobbler

Kapitel 1

Ich wusste nicht wie ich mich zu diesem unsinnigen Ausflug überreden lassen haben können. Es herrschte eine Affenhitze in diesem Sommer und ich war eigentlich nichts anderes gewohnt als das verregnete und angenehm laue Wetter Londons. Temperaturen über 30 Grad hatten die Meteorologen vor gut fünfundsiebzig Jahren das letzte Mal für England verzeichnet, stand zumindest heute auf dem Titelblatt derDaily News.

Gelangweilt warf ich die Zeitung von meinem Handtuch und streckte die Beine aus. Ich hätte besser zu Hause bleiben sollen. Die Klimaanlage aufdrehen, die Tom vor zwei Tagen gekauft hatte und mich gemütlich mit einem Buch aufs Sofa legen. Aber nein, ich habe mich von ihm überreden lassen. Jetzt sitze ich hier und grüble angestrengt darüber nach, ob ich in den blau glänzenden See, der so einladend vor mir lag, springen sollte, um mich abzukühlen oder lieber nicht. Tom war es anscheinend völlig egal, welche Ungeheuer sich in dessen Tiefen herumtrieben. Denn er hatte sich gleich nach unserer Ankunft nach dem höchsten Sprungturm umgesehen.

Ich schob mir die Sonnenbrille ein Stück von der Nase und kniff die Augen zusammen. Ich fragte mich, was das Getümmel da drüben beim Sprungturm zu bedeuten hatte. Ja, ich hatte mich nicht getäuscht: Tom stand ganz oben und rief irgendetwas Unverständliches in meine Richtung. Im nächsten Moment ging er in die Hocke und spr