: Karin Ploog
: ...Als die Noten laufen lernten... 1.2 Komponisten H bis O Geschichte und Geschichten der U-Musik bis 1945
: Books on Demand
: 9783756824748
: 1
: CHF 17.60
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: Monografien
: German
: 484
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
...Als die Noten laufen lernten... bezieht sich auf eine Zeit, als sich Pop noch Unterhaltungsmusik nannte und ihre Komponisten Erfolge ohne Ende verbuchen konnten. Das ehemals große k.u.k. Österreich mit der Achse Wien-Berlin war der Nabel der Welt und ein Wegbereiter der heutigen Popmusik! Eine verrückte Zeit mit ebenso witzig verrückten Kreativen, die die Musik rocken ließen. Nun war es mir möglich, völlig neue Erkenntnisse in die Biografien der U-Musik-Komponist*innen in drei Bänden einfließen zu lassen, ihre Geschichte und Geschichten. Sie schufen die Urform der U-Musik über Operette - Revue - Kabarett - Schlager - Chanson - Song - bis zur Filmmusik. Zwei Weltkriege und besonders ein Unheilsbringer sorgten dafür, dass die meisten von ihnen nach WW2 absichtlich in Vergessenheit geraten worden sind - bitte lesen Sie selbst!

Ahoi, ich - www.karin-ploog.de - habe eine vorzeitig abgeschlossene Ausbildung als Kauffrau im Reederei- und Schiffsmaklergewerbe und noch ein Jahr in dem Job gearbeitet, bevor ich mein Studium an der HfMusik und Theater aufnahm. Schloss dies mit drei Diplomen ab, u.a. akademischer Grad Diplom-Musiklehrer. Schon während des Studiums wurde ich Dozentin im Popkurs-Hamburg. Auf dem Gebiet der Stimm-Pädagogik arbeite ich crossover; viele berühmte Namen und Bands säumen den Weg. Von mir gibt es das Fachbuch Voicecoaching (Voggenreiter Verlag), was in deutscher und englischer Sprache weltweit vertrieben wird. Nach dem Studium arbeitete ich weltweit crossover als Sängerin am Theater, Funk, TV und im Studio. Highlight: erste deutsche Gumbie CATS; Stanley Lebowski (Dirigent am Broadway/USA), bezeichnete mich als stimmliches Phänomen und Carl Davies (London) befand mich als a genious. Seit Studioaufnahmen zu Liedern aus Theresienstadt (1995) beschäftige ich mich mit der Erforschung jüdischer U-Musik-Komponisten, Librettisten und Texter und habe jetzt durch weltweit entstandene Kontakte soviel neue Erkenntnisse gewonnen, die ich in diesen drei Komponisten-Bänden zu Papier bringen möchte!

Heller, Josef - 04.06.1876 Budapest-04.10.1932 Wien


Josef Heller arbeitete lautNazilex noch im Jahre 1940 in Wien. Allein sein Singspiel „Frauenlist“ (1917) wurde dort erwähnt! Doch verstarb er ebenda schon im 57. Lebensjahr. Er arbeitete sowohl als Komponist und Musikkritiker als auch erfolgreich als Lauten-Virtuose.

Josef Heller wurde am 04.06.1876 in Budapest als Sohn armer Eltern geboren; ging dort auch zunächst zur Schule. Von ihm wurde berichtet, dass er sich frühzeitig als musikalischer Wunderknabe durchs Leben schlug. Er bereiste mit einem, von ihm geleiteten Orchester die Welt (1896). Das deckt sich auch mit meinen Recherchen, denn imTheater-Almanach fand ich keine Engagements als Theaterkapellmeister!

Ferner wurde von ihm berichtet (Fremdenblatt, 15.12.1917), dass er sich als Lautenspieler und Sänger bis in die aristokratischen Zirkel seiner Heimat hinauf gespielt hätte, wo er den Umgang mit Menschen, und den gesellschaftlichen Schliff erlernte. Als Autodidakt erwarb er sich das Gymnasialwissen und müsste demnach in Wien maturiert haben, denn er studierte Kunstgeschichte, bildete sich zum Schauspieler, und erhielt sein musikalisches Fundament am Wiener Konservatorium bei Robert Fuchs und Richard Heuberger.

Beim Wiener Verlag Emil Berté& Co. kamen seine ersten drei Lieder heraus; um 1908/09 verlegte er seine Stücke bei Bosworth, Leipzig, wobei immer noch Klavier- und Männerchor-Partituren überwiegten. Er schrieb den Lieder-Zyklus „Eine Serenade“, daraus:Mondesglanz undAbendglut (Ü:J.Heller/dT:Robert Figdor); das LiedThe Kiss...Drum küss'...so süss... (1909), komponierte Bühnenwerke, wie die burleske Operette „Der Schwimmlehrer“ (T:J.Horst/Colosseum, 01.09.1910). Bosworth verlegte „Das Weiberdorf“ (T:J.Horst/R.Pohl, 1912), eine von Kálmán Mikszáth autorisierte Dramatisierung seiner Erzählung „Szelistye, das Dorf ohne Männer“.

Hierzu gibt es einige Daten, die die Aufführung des Werkes mehr als verworren machen: DieWiener Zeitung berichtete schon im August 1901, dass dasCarltheater dieses Heller-Werk al