: Karin Ploog
: ...Als die Noten laufen lernten... 1.1: Komponisten A bis G Geschichte und Geschichten der U-Musik bis 1945
: Books on Demand
: 9783756824489
: 1
: CHF 12.30
:
: Musik
: German
: 424
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
...Als die Noten laufen lernten... bezieht sich auf eine Zeit, als Pop noch Unterhaltungsmusik hieß und ihre Komponisten Erfolge ohne Ende verbuchen konnten. Das ehemals große k.u.k. Österreich mit der Achse Wien-Berlin war der Nabel der Welt und ein Wegbereiter der heutigen Popmusik! Eine verrückte Zeit mit ebenso witzig verrückten Kreativen, die die Musik rocken ließen. Nun war es mir möglich, völlig neue Erkenntnisse in die Biografien der U-Musik-Komponist*innen in drei Bänden einfließen lassen - ihre Geschichte und Geschichten. Sie schufen die Urform der U-Musik über Operette - Revue - Kabarett - Schlager - Song - Chanson bis zur Filmmusik. Zwei Weltkriege und besonders ein Unheilsbringer sorgten dafür, dass die meisten von ihnen nach WW2 absichtlich in Vergessenheit geraten worden sind - bitte lesen Sie selbst!

Ahoi, ich - www.karin-ploog.de - habe eine vorzeitig abgeschlossene Ausbildung als Kauffrau im Reederei- und Schiffsmaklergewerbe und noch ein Jahr in dem Job gearbeitet, bevor ich mein Studium an der HfMusik und Theater aufnahm. Schloss dies mit drei Diplomen ab, u.a. akademischer Grad Diplom-Musiklehrer. Schon während des Studiums wurde ich Dozentin im Popkurs-Hamburg. Auf dem Gebiet der Stimm-Pädagogik arbeite ich crossover; viele berühmte Namen (Sarah Brightman) und Bands säumen den Weg. Von mir gibt es das Fachbuch Voicecoaching (Voggenreiter Verlag), was in deutscher und englischer Sprache weltweit vertrieben wird. Nach dem Studium arbeitete ich weltweit crossover als Sängerin am Theater, Funk, TV und im Studio. Highlight: erste deutsche Gumbie CATS; Stanley Lebowski (Dirigent am Broadway/USA), bezeichnete mich als stimmliches Phänomen und Carl Davies (London) befand mich als a genious. Seit Studioaufnahmen zu Liedern aus Theresienstadt (1995) beschäftige ich mich mit der Erforschung jüdischer U-Musik-Komponisten, Librettisten und Textern und habe jetzt durch weltweit entstandene Kontakte soviel neue Erkenntnisse gewonnen, die ich in diesen drei Komponisten-Bänden zu Papier bringen möchte!

Abraham, Paul - 02.11.1892 Apatin-06.05.1960 Hamburg


Apatin/Ungarn gehört heute zu Serbien.

Pál Ábrahám wurde als ehelicher Sohn des jüdischen Kaufmanns Jakab Ábrahám und der Klavierlehrerin Flóra Blau in der Gemeinde Apatin/Batschka, geboren. Nach der Schule absolvierte er eine Banklehre und studierte Komposition bei Victor von Herzfeld an der Hochschule in Budapest (1913-1917). Im Jahre 1915 wurden seine ersten Werke in der Musikakademie aufgeführt: ein Streichquartett, ein Konzert für Violoncello, eine Serenade und später ein Requiem. Durch seine vorübergehende Tätigkeit im Bankfach und daraus resultierenden„verwegenen Geschäften“ (O-Ton Abraham) kam er 1924 als Bankrotteur für einige Zeit ins Gefängnis.

Schon während seiner Studienzeit verbandelte er sich mit seiner späteren Ehefrau Charlotte (Sári Feszélyi, 1895-1975). Abraham arbeitete zunächst als Dirigent mit kleinen Ensembles, bevor er Kapellmeister (KPM) am BudapesterFövárosi Operettszínház (1927) wurde, wo er für Musikwerke einzelne Einlagen zu liefern hatte. Aufsehen erregte er mit 4 eigenen Liedern zur Operette „Zenebona“ (T:B.István/L.Lásló, 02.03.1928) und entdeckte damit sein Talent für die leichte Muse. AnsJohann Straußtheater kam die deutsche Fassung „Spektakel. Ein Durcheinander mit viel Jazzmusik“ (Ü:H.Adler/P.Frank, 03.10.1928).

Nach seiner ersten Operette „Az utolsó Verebély lány“ (T:G.Drégely/ I.Harmath, 13.10.1928) gab es gleich Interesse von deutschsprachigen Bühnen; es kam ins LeipzigerNeues Theater als „Der Gatte des Fräuleins“ (T:R.Lothar/A.Rebner 24.09.1930). Es folgten am BudapesterMagyar Szinház „Szeretem a felségem“ (T:A.Birabeau/G.Dolley, 15.06.1929) und „Victória“ (T:I.F