: Frank Reinecke
: Raumschiff Genderpreis II Die Weltmeisterschaft der Götter
: Books on Demand
: 9783756291328
: 1
: CHF 6.60
:
: Science Fiction
: German
: 260
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Mannschaft um den erfahrenen Käptn Roderich Grubinger soll den frisch gewählten Präsidenten der Föderation zur Einweihung des WEDEE begleiten, mit dessen Hilfe man in die Parallelwelt vordringen kann. Durch Sabotage verschlägt es Käptn und Präsident in eben diese zeitlose Dimension, wo sie nicht nur dem ultimativen Kampfsportereignis beiwohnen, der Weltmeisterschaft der Götter, sondern auch noch ins Paradies - genauer gesagt, auf den Paradiesplaneten - gelangen. Dort erhalten sie wichtige Informationen über eine Verschwörung, welche der Präsident seit längerem aufdecken will. Wird es ihm gelingen oder wird die Dunkle Seite, die mit ihrem Kampfplaneten die Parallelwelt für sich beansprucht, schneller sein? Was hat es mit dem komischen Vogelwesen Tschillpie auf sich, das dem Präsidenten als Assistent zur Seite gestellt worden ist? Und welche Rolle spielt der Gott Pastafari, der ihnen in der Parallelwelt begegnet? Der zweite Teil des verschrobenen SF-Romans Raumschiff Genderpreis, der weder politische Korrektheit noch Vernunft kennt!

Der Autor wohnt im Südwesten Deutschlands. Die Reihe"Raumschiff Genderpreis" ist sein Erstlingswerk.

Ab ins Schlaraffenland!


Zum besseren Verständnis der folgenden Episode erfolgt nun ein historischer Exkurs in die jüngere Vergangenheit des Schlaraffensystems:

Es war einmal ein Sonnensystem, dessen Bewohner einen Tick klüger, fleißiger und fortschrittlicher waren als die meisten anderen Wesen in der Galaxis. Das lag daran, dass es sich bei den Bewohnern zum großen Teil um hochgebildete Akademiker, Techniker und Künstler handelte, die nach Schlaraffia gezogen waren, um dort eine neue, perfekte Welt aufzubauen.

Schlaraffia erschien für die Besiedelung mit Erdlingen, die den größten Anteil der Kolonialisten ausmachten, ideal. Der Planet hatte fast die gleiche Masse, Temperatur, Atmosphärendruck und Jahreszeiten wie die Erde; auch Flora und Fauna unterschieden sich nicht großartig von den terrestrischen Gegebenheiten.

Es hatte sich sogar eine etwas intelligentere Spezies entwickelt, die von den Siedlern den Namen ‚Wilguren‘ bekommen hatte. Dabei handelte es sich um eine amphibische Lebensform, deren Angehörige bevorzugt Flussufer besiedelten, Fischerei betrieben und bereits einige kleinere Dörfer gegründet hatten. Sie waren etwa einen Meter groß und hatten eine rudimentäre Sprache entwickelt. Diese Wilguren waren allerdings sehr scheu und wichen den Neuankömmlingen überall aus, wo es nur ging, wodurch sie in immer entlegenere Reservate gedrängt wurden und kurz vor dem Aussterben standen.

Die Neubürger wiederum arbeiteten den ganzen Tag, lebten in Frieden und Eintracht mit ihren Nachbarn und waren stets guter Dinge. Alles war bis aufs Kleinste geregelt, es gab keinen Dreck, keine gesundheitsgefährdenden Stoffe und kein Leid, das nicht durch irgendwelche Zahlungen aus den vielen sozialen Kassen, in welche die Bewohner fleißig einbezahlten, gemildert werden konnte. Die perfekte Welt halt – ach ja!

Doch für so eine Welt waren die Nachkommen der Siedler