: Charlie Morley
: Bewusst schlafen und träumen 5 kraftvolle Praktiken, um Stress und Trauma zu verarbeiten
: Next Level Verlag
: 9783949458484
: 1
: CHF 14.10
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 240
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Kämpfen Sie mit unruhigen Nächten? Dieser wissenschaftlich verifizierte, ganzheitliche Ansatz wird Ihnen helfen, Sie von stress- und traumabedingten Schlafstörungen zu heilen und besser zu schlafen. Inspiriert von seiner Arbeit mit Militärveteranen, erforscht der Schlafexperte Charlie Morley, wie man die schädlichen Auswirkungen von Stress und Traumata beseitigt, um erholsamen Schlaf und heilende Träume zu erreichen. In diesem Leitfaden stellt er mehr als 20 Körper-, Atem-, Schlaf- und Traumtechniken vor, die alle nachweislich dabei helfen, Angstzustände zu reduzieren, die Schlafqualität zu verbessern, Albträume zu integrieren, die Energie zu steigern und die eigene Beziehung zum Schlaf zu verändern. Dank seiner langjährigen Erfahrung und neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse erläutert Charlie Morley ... • einen Fu?nf-Schritte-Plan, der die Schlafqualität bei fast 90 Prozent der Teilnehmer verbessert • die Wissenschaft, wie Stress und Trauma den Schlaf beeinflussen • die Yoga-Nidra-Praxis und Achtsamkeitsu?bungen fu?r tiefe Entspannung • Atemu?bungen zur Regulierung des Nervensystems • klare Traummethoden zur Umwandlung von Albträumen Unabhängig davon, ob Sie einen gestressten Schlaf haben oder nicht - diese Methoden werden Ihnen helfen, die Zeit, die Sie mit Träumen verbringen, zu optimieren, damit Sie besser schlafen und gesu?nder aufwachen.

David del Rosario hat sich der Forschung auf dem Gebiet der angewandten Neurowissenschaften verschrieben. Neben wichtigen Preisen fu?r seine wissenschaftliche Arbeit wurde er auch fu?r seine beiden Werke »Das Buch, das dein Gehirn nicht lesen möchte« und »La Biología del Presente« ausgezeichnet. Er ist aber nicht nur Forscher und Bestseller-Autor, sondern auch Unternehmer und Gru?nder eines neurowissenschaftlichen Forschungsunternehmens sowie willkommener Gast in Funk und Fernsehen. Derzeit promoviert er in Gesundheitswissenschaften an der Universität der Stadt Alicante.

Kapitel 1


Ein Drittel unseres Lebens


»Schlaf ist die beste Meditation.«
(Seine Heiligkeit der Dalai Lama)

Schlaf tut uns wirklich sehr gut. Wir sind in buchstäblich allen messbaren Bereichen besser, wenn wir ausreichend Schlaf bekommen – und ausreichend heißt, etwa 30 Jahre lang zu schlafen, also etwa ein Drittel unseres Lebens.

Natürlich ist dies eine Spekulation auf Grundlage der durchschnittlichen Lebenserwartung. Interessanterweise lässt sich allerdings tatsächlich anhand des Schlafs genau vorhersagen, wie lange wir leben werden, denn in fast allen Fällen gilt: Je kürzer unser Schlaf, desto kürzer unser Leben. Dieses Buch könnte uns ein paar Jahre mehr verschaffen.

Für Matthew Walker, Professor für Neurowissenschaften und Psychologie an der University of California, Berkeley, und Autor des bahnbrechenden Buches»Why We Sleep« (dt.»Das große Buch vom Schlaf – Die enorme Bedeutung des Schlafs«), ist Schlaf die beste leistungssteigernde Droge, die es gibt; wir würden Schlange stehen, so meint er, wenn es eine Pille gäbe, die uns 30 Prozent besser in jeder neu erlernten Fähigkeit machen und uns gleichzeitig mehr Kreativität, mehr kognitive Fähigkeiten und mehr psychische Toleranz verleihen würde.1 Und so etwas gibt es tatsächlich, allerdings nicht in Form einer Pille; vielmehr ist es eine Gewohnheit – die Gewohnheit, mehr zu schlafen als üblich.

Unzureichender Schlaf – laut aktueller Definition der National Sleep Foundation weniger als 7 Stunden pro Nacht2 – führt zu messbaren kognitiven Beeinträchtigungen und wirkt sich negativ auf sämtliche biologische Funktionen im Körper aus.

Schlechter Schlaf beeinflusst alle Bereiche unseres Lebens: von den kognitiven Fähigkeiten – eine schlaflose Nacht führt zu einer um 40 Prozent geringeren Gedächtnisleistung3 – bis hin zur Gewichtsabnahme – bei einer Diät unter Schlafentzug werden Muskeln statt Fett abgebaut4.

Auch das Immunsystem ist davon betroffen: Die Aktivität der Immunzellen nimmt nach einer Nacht mit schlechtem Schlaf um satte 70 Prozent ab.5 Von dem großen, inzwischen verstorbenen Schlafpionier Dr. William Dement gibt es den berühmten Ausspruch: »Man ist erst dann gesund, wenn man gesund schläft.«6

Schlafmangel wirkt sich auc