: Barbara Herrmann
: Flatrate zu Jesus Im Schatten des Alltags unterwegs im WWW des Glaubens
: Books on Demand
: 9783756803712
: 1
: CHF 3.50
:
: Lebensführung, Persönliche Entwicklung
: German
: 132
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Das Buch beschäftigt sich mit der Suche vieler Menschen nach ihren Wurzeln und nach christlichen Werten wie menschliche Wärme, Zuspruch, Verständnis, Hoffnung und Nächstenliebe, auch im Glauben. Dabei sollte der Zugang zum Glauben in unserer modernen Gesellschaft ebenso fortschrittlich und alltagstauglich sein wie zum Beispiel die Flatrate ins Internet. Diese gibt uns die Möglichkeit, zu suchen und zu finden, zu erfahren, zu lesen, zu sprechen, zu fragen und zu antworten. So etwas ganz Bequemes, wie eine offene Leitung, die es uns jederzeit ermöglicht, aktiv zu werden, wo wir zu jedem Zeitpunkt sagen können, was wir denken, wo wir fragen, wenn wir unsicher sind, wo wir bitten, wenn wir Hilfe und Beistand brauchen, und wo wir manchmal auch"Danke" sagen können. Dieses Buch ist ein Router für die Flatrate zu Jesus. Surfen müssen wir allerdings alleine.

Barbara Herrmann ist in Karlsruhe geboren und in Kraichtal-Oberöwisheim aufgewachsen. Ihre Liebe zu Büchern und zum Schreiben begleitete sie während ihres ganzen Berufslebens als Kauffrau. Nach ihrem Eintritt in den Ruhestand sind mehrere Bücher (Romane, Reiseberichte, humorvolles Mundart-Wörterbuch) von ihr erschienen. Heute lebt die Mutter zweier Söhne mit ihrer Familie in Berlin.

Die Veränderungen in der Gesellschaft


Mittlerweile hat die Spaßorientierung in der Gesellschaft merklich nachgelassen; die Menschen müssen seit einigen Jahren im Zuge des Wandels von der Industrie- zu einer Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft umfangreiche Einschnitte und Veränderungen hinnehmen. Die Maschinen nehmen ihnen zusehends die Arbeit ab, und sie verlieren ihre Arbeitsplätze, die sie über Jahrzehnte innehatten. Sie müssen sich ein völlig anderes und rundweg neues Wissen aneignen, müssen sich total umstellen und in ihrem Arbeitsleben oft auch neue Wege gehen.

Spontan fällt mir dabei ein Mann ein, der viele Jahre an einer Stanzmaschine gearbeitet hat. In den neunziger Jahren, wenige Jahre vor seiner Rente, kaufte sein Arbeitgeber neue computergesteuerte Maschinen. Eine Katastrophe für ihn, denn er sollte, ja, er musste nun die Bedienung eines Computers lernen – ein ehemaliger Bauer, der in die Fabrik ging, um seine Familie ernähren zu können. Ein Mann, der in seinem ganzen Leben nichts mit dieser Art von Technik zu tun hatte, stand vor einer Aufgabe, die ihm als unlösbar erschien. Er sagte sich immer wieder: Ich kann das nicht, ich schaffe das nicht. Wie soll ich die paar Jahre noch meine Arbeit behalten? Seine Frau erzählte mir, dass er aus Angst vor dem Arbeitstag und dem Versagen jeden Morgen mit Bauchschmerzen und Schweißausbrüchen aus dem Haus ging – eine ungeheure Belastung nicht nur für den Mann, sondern auch für sein Umfeld, das sich Sorgen um ihn machte. Ich kann Ihnen nicht erzählen, was damals aus ihm geworden ist und wie er sein Arbeitsleben beendet hat. Man kann nur erahnen, was solche Veränderungen mit den Menschen machen, unter