: Andrea Wendeln
: Die Frau im Moor
: TWENTYSIX CRIME
: 9783740705558
: 2
: CHF 7.00
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 244
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Kommissarin Heide Rose und ihr Partner Peter Grahne werden zu einem furchteinflößenden Tatort gerufen: Im Moor ragt eine menschliche Hand aus dem Wasser. Bei der Toten handelt es sich um Marie Fuchs, eine junge Floristin, die mit ihrem Hund im Wittemoor spazieren war. Aber warum musste sie sterben? Seit einiger Zeit wurde sie von einem Stalker verfolgt und belästigt. Konnte der Mann ihre Abweisung nicht ertragen? Und was hat es mit dem Unbekannten mit schwarzer Kapuze auf sich, der zuletzt immer wieder vor ihrem Blumenladen gesehen wurde? Heide Rose und Peter Grahne ermitteln fieberhaft. Doch keine Indizien erhärten sich. Dann taucht eine ganz neue Spur auf, die die Ermittler in eine völlig andere Richtung zu führen scheint...

Die Autorin Andrea Wendeln schreibt seit ihrer Jugend. Wurde 1967 in Oldenburg geboren, wo sie noch heute im Landkreis lebt. Zahlreiche Gedichte und einige Kurzgeschichten sind in Anthologien erschienen. Dies ist ihr zweiter Krimi mit den Ermittlern Heide Rose und Peter Grahne

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Er schaute abermals auf seine Armbanduhr. Es war kurz nach halb sieben, sie müsste jeden Augenblick herauskommen. Verstohlen schaute er sich um, ob ihn auch keiner bemerkte, doch die Leute nahmen ihn nicht wahr. Sie waren damit beschäftigt, pünktlich zur Arbeit zu kommen.

Plötzlich kam sie mit ihrem kleinen Hund aus dem Hinterhof. Ihm wurde ganz warm ums Herz, es gab keinen Zweifel, sie war für ihn bestimmt. Wie anmutig sie sich bewegte, eine lose Haarsträhne mit der Hand wieder zurückstrich, ihre Stimme. Da konnte sie noch so oft eine gerichtliche Verfügung erwirken, dass er sich ihr nicht nähern, sie nicht anrufen durfte.

Er konnte einfach nicht von ihr lassen, wollte er auch nicht, sie würde es irgendwann einsehen müssen, dass sie ihn auch liebte.

Langsam löste er sich aus dem Schatten des Hauses auf der gegenüberliegenden Seite und folgte ihr. Er hatte eine Jacke mit Kapuze an und diese über den Kopf gezogen. So fiel es kaum auf, dass er sie beobachtete.

Sie lief heute mit ihrer Fibi, wie der kleine Hund hieß, in Richtung Innenstadt.

Ja, natürlich wusste er, wie ihr Hund hieß, alles, was sie betraf, interessierte ihn.

Sicher würde sie wieder in die Elisabethstraße einbiegen und Fibi am Ufer der Mühlenhunte schnuppern lassen, wie schon so oft. Ganz selten ging