: Ruediger Dahlke
: Angst frisst Seele Wie wir uns von (ir)realen und geschürten Ängsten befreien
: Scorpio Verlag
: 9783958035348
: 1
: CHF 14.40
:
: Ganzheitsmedizin
: German
: 240
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Ob Angst vor Viren, (Zwangs)Impfungen, Gesundheits-Diktatur, vor wirtschaftlichem Zusammenbruch oder Angst vor der Angst - Angst war schon vor der Pandemie ein zentrales Phänomen in den deutschsprachigen Ländern. Nun wurde sie gesellschaftlich bestimmend. Obwohl sich an der Oberfläche die Opfer verschiedener Ängste unterscheiden und sich sogar aufeinanderhetzen ließen, in der Tiefe ist es immer dieselbe Angst vor dem Tod. Infektion ist sowohl aus naturheilkundlicher als auch schulmedizinischer Sicht ein Kampf bzw. Krieg zwischen Immunsystem und Erregern. Hinter Todesangst steckt ein Urthema, das uns (westliche) Menschen beherrscht. Die Themen Aggression und Todesangst haben nun Jahre unseres Lebens bestimmt und werden das weiter tun, bis wir bereit sind, uns ihnen zu stellen und sie zu (er)lösen. Da wir das Geschehen im Außen nur bedingt in der Hand haben, gilt es, unser Inneres zu stärken. Wie das konkret geht, zeigt Bestsellerautor Ruediger Dahlke in seinem spannenden, hochaktuellen neuen Buch, das verdeutlicht: Nur wenn wir bereit sind, die Wurzeln der Angst zu ergründen, greifen die Strategien ihrer Bewältigung. Dann finden wir Auswege aus der Angstfalle und können ein Leben in Freiheit und Frieden führen.

Dr. med. Ruediger Dahlke, geboren 1951, studierte Medizin in München und bildete sich zum Arzt für Naturheilweisen und in Psychotherapie weiter. Seit 1978 war er als Psychotherapeut und ist bis heute als Fasten- und Seminarleiter international tätig. Anfang 2012 öffnete das von ihm gegründete Seminarzentrum TamanGa bei Gamlitz in der Südsteiermark als Ort der Regeneration, (Aus)Bildung und Selbstfindung. Als Pionier der Ganzheitsmedizin ist Dahlke gefragter Experte für Ausbildungen. Viele seiner viel-und-70 Bücher erreichten Bestsellerstatus und wurden in 28 Sprachen übersetzt.

II. DIE ANGST DER MODERNE


In den Pandemiejahren mit ihrem breit angelegten und weltweit verbreiteten Angstfeld waren fast alle vom Thema Angst betroffen. Als jemand, der sich ein Arzt-Leben lang mit Psychosomatik, der Verbindung von Seele und Körper, beschäftigte, war mir die Be-Deutung und Macht der Seele vertraut. Doch staunte auch ich noch, welch ungeheures Leid sich mit Angst in unserer sich für aufgeklärt haltenden Zeit entfalten ließ.

Wie alle Krankheitsbilder hat auch Angst eine Botschaft und Funktion. Auch wenn die meisten sie nur loswerden wollen, wären wir tatsächlich schlecht ohne sie dran, warnt sie uns doch vor Bedrohungen und Gefahren und kann uns, wie schon angedeutet, den Weg der Entwicklung und Selbstverwirklichungweisen.

Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen realer Bedrohung und daraus folgender Angst und geschürter Angst, die erst die Vorstellungen von Bedrohungen auslöst. Da müssen wir uns fragen und schließlich entscheiden, sind diese Engpässe real oder aus bestimmter Absicht kreiert, inszeniert, erfunden?

Pandemie der Ängste


Anfang 2022 – wo die Angst vor der Infektion, dem inneren Krieg zwischen Erregern und Abwehrsystemen, durch die vor äußerem Krieg zwischen Nationen ersetzt wird – ist festzustellen: Angst war und ist weiterhin das entscheidende Thema. Auf den ersten Blick sind auch gleich die Schuldigen gefunden: das Virus, das die Welt, und der Potentat, der ein anderes Volk überfallen hat. Auf den zweiten Blick sind in beiden Fällen der Tod und die Angst vor ihm mit im Spiel – und letztlich sogar spielbestimmend. Die Angst, an den Folgen der Seuche zu sterben, ob als Opfer des Virus, einer Gesundheitsdiktatur, an sogenannten Impfungen oder durch wirtschaftlichen Zusammenbruch, hat Menschen weltweit aufgebracht und umgetrieben, so wie anschließend die Angst vor einem Atomkrieg, an dem die Welt zugrunde gehen könnte. Der Ausgang ist ungewiss, aber das Thema in der Tiefe, wir ahnen es, ist dasselbe.

Das einzig Sichere ist doch generell:

1. Wir müssen alle sterben.

2. Wir wollen (das) nicht und wir haben

3. ungeheure Angst davor.

Rückblickend könnten wir aus der Pandemie gelernt haben: Das Damoklesschwert des Todes und die Angst davor drohen weiter und werden das so lange tun, bis wir uns einer Lösung stellen.

Die Angst vor dem Virus hat größere