: Karin Ploog
: ...Als die Noten laufen lernten... 2.2 Librettisten und Texter N-W Geschichte und Geschichten der U-Musik bis 1945
: Books on Demand
: 9783756802791
: 1
: CHF 17.60
:
: Musik
: German
: 616
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
...Als die Noten laufen lernten... bezieht sich auf eine Zeit, als Pop noch Unterhaltungsmusik hieß und ihre Protagonisten Erfolge ohne Ende verbuchen konnten. Was ist Musik ohne Text? Hier nun kommen die Librettisten und Texter zu Wort, denn immerhin waren über 90% aller Komponisten, Librettisten und Texter deutschsprachig. Sie leisteten mit ihren gut durchdachten und frivolen Texten einen flotten Beitrag im Erfinden neuer Begebenheiten, um das Publikum humorig zu unterhalten. Alles entwickelte sich aus Operette - Singspiel - Revue - Kabarett - Schlager - Chanson - Song bis zur Filmmusik. Zwei Weltkriege und besonders die Zeit von 1933 bis 1945 sorgten dann dafür, dass die meisten von ihnen absichtlich in Vergessenheit geraten worden sind - bitte lesen Sie selbst!

www.karin-ploog.de studierte an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. Diplome in Lied, Oratorium, Oper, akademischer Grad Diplom-Musiklehrer (Dipl.-Ml) Gesang. Sie wurde während des Studiums Dozentin im Popkurs-Hamburg. Auf dem Gebiet der Stimmpädagogik ist sie wohl die Mutter aller Filme und hat ihre pädagogische Arbeit im Buch Voicecoaching niedergeschrieben. Viele auch international berühmte Namen säumen den Weg. Seit Studioaufnahmen zu Lieder aus Theresienstadt (1995) recherchiert sie verfolgte Komponisten, Librettisten und Texter der sogenannten Gehobenen U-Musik; es entstand eine umfassende Dokumentation mit neuen Aspekten!

Oesterreicher, Rudolf - 19.07.1881 Wien-23.10.1966 Wien


Rudolf Oesterreicher arbeitete als Lustspielautor, Operettenlibrettist, Schriftsteller und Biograf, dazu verfasste er auch Texte für das Kabarett. Er stand nicht imNazilex von 1940, wurde aber ab 1933 verfolgt.

Der praktische Arzt Dr.med. Friedrich Oesterreicher (16.06.1851 Eibenschitz/Mähren), Sohn des wohlhabenden Kaufmannes Moses Leopold Oesterreicher und seiner Ehefrau Fanny Adler aus Wien, heiratete am 07.07.1878 in Wien Marie Rosenthal (14.04.1858 Frankfurt/Main), deren Eltern, der Kaufmann Heinrich Bernhard Rosenthal und seine Ehefrau Felicitas Pringsheim, ebenfalls in Wien ansässig waren. Sie hatten fünf Kinder: Sohn Heinrich (17.06.1879/ Matrikel:3170-24.04.1930 Wien/Austritt a/d Judentum: 20.11.1920). Ihm folgte Rudolf (Matrikel:1220), wo als Zeuge Dr. Emil Granichstaedten, der Vater Bruno Granichstaedtens, zugegen war. In der Maximilianstraße 11 kam sein Bruder Max (16.11.1884/Matrikel:3872) zur Welt, der als Leutnant imDragoner-Regiment Erzherzog Josef August Nr.15 im 21. Lebensjahr (08.06.1906 Brünn) verstarb. Schwester Margarethe (Mona/17.10.1892/ Matrikel:2339) wurde in der Wallfischgasse 13 geboren; sie sang und half bei Wohltätigkeitsveranstaltungen, wurde in verschiedenen Zeitungen erwähnt. Den Abschluss bildete Fritz (13.05.1897/Matrikel:1102) unter der Adresse Heilerstätte 17. In dessenMatrikel-Eintragung stand - wie bei seiner Mutter Marie und seinen Brüdern Rudolf und Max, dass sie in Graz (1899/-316) aus dem Judentum ausgetreten sind. Rudolf war acht