: Heinrich Kaumann
: Herta Kaumann-Harsch, Gudrun Kaumann-Munoz
: Meine Briefe von der Ostfront 1943 - 1945
: Books on Demand
: 9783756253463
: 1
: CHF 9.70
:
: Geschichte
: German
: 280
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die 150 Briefe, die Heinrich Kaumann von der Ostfront 1943 - 1945 an seine Frau schrieb, haben sich trotz der Kriegswirren erhalten. Sie sind ein authentisches Dokument des ab 1943 unvorstellbar verlustreichen Kriegsverlaufs und dem zermürbenden Bangen um die in Berlin ausgebombte Familie. Durch Einfügungen von Hintergrundinformationen durch die Herausgeberinnen entsteht ein Gesamtbild des Kriegsgeschehens in weiten Teilen Europas.

Dr. jur. Heinrich Kaumann war als Indentanturrat an der Ostfront. Nach dem Krieg war er Abteilungsleiter im Bundesministerium für Verteidigung.

Vorbemerkungen


Übersichtskarte: Rückzug 1943-45 vom 1) Kaukasus/Rußland über 2) Maikop, 3) Kuban-Brückenkopf, 4) Krim, 5) Nikolajew/Ukraine, 6) Braila/Rumänien, 7) Targu Ocna/Rumänien, 8) Sowata/ Ungarn, 9) Gengeß/Ungarn 10) Tyrnau/Slowakei nach 11) Aalen-Neuler/Deutschland.

Dr. Heinrich Kaumann (1909 – 1989) schrieb während des Zweiten Weltkrieg mehrmals wöchentlich an seine Frau Hildegard, geb. Noth (1908 – 1977). Der erste erhaltene Kriegsbrief ist vom 5. 8. 1943, der letzte vom 21. 1. 1945. Die in Sütterlinschrift handgeschriebenen Briefe wurden von ihm selbst 1972 mit wenigen Schwärzungen und gelegentlichen Einfügungen (hier durch […]gekennzeichnet) versehen, offensichtlich für spätere Leser. Anmerkungen zu den Briefen von seinen Töchtern Herta und Gudrun von 2020 erscheinen kursiv. Die Informationen über Kriegsschauplätze, Personen etc. sind Wikipedia u.a. entnommen. Briefe vor Aug. 1943 existieren nicht mehr. Sie wurden vermutlich bei der Bombardierung der Berliner Wohnung Weimarische Str. 17 im August 1943 vernichtet. Die vorhandenen Briefe sind an Hildegard Kaumann in Werder/Havel adressiert, wo die Familie nach Verlust ihrer Berliner Wohn