: Penelope Ward
: Dare You to Love Me
: Lyx
: 9783736319578
: 1
: CHF 6.20
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 436
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Sie weiß, dass er der Falsche für sie ist. Und doch kann sie ihm nicht widerstehen ...

Aspyn Dumont hat keine Zeit für die Liebe. Denn neben ihrem Job in einem Altersheim, bei dem sie Tagesausflüge für Senioren plant, hat sie nach einem tragischen Schicksalsschlag auch das alleinige Sorgerecht für ihre Nichte übernommen. Doch dann taucht eines Tages ausgerechnet ihr Erzfeind aus der High-School Troy Serrano im Altersheim auf, um seinen Großvater zu besuchen. Und als wäre das nicht schon genug, soll Aspyn von nun an auch noch die Ausflüge der beiden betreuen! Widerwillig stimmt sie zu und merkt dabei schnell, dass Troy sich verändert hat. Er ist nicht länger der oberflächliche Junge von damals, sondern ein verantwortungsbewusster und noch dazu verboten gutaussehender Mann. Und auch Troy lernt neue Seiten an Aspyn kennen, die tiefe Gefühle in ihm auslösen, so dass er alles daranlegt, sie von sich zu überzeugen ...

'Eine gefühlvolle und verboten heiße Romance, die ein bisschen tabu, aber vor allem unfassbar sexy ist!'HARLEQINJUNKIE

Der neue Roman von Bestseller-Autorin Penelope Ward



<p><strong>Pene ope Ward</strong> ist eine<strong>NEW-YORK-TI ES</strong>-,<strong gt;USA-TODAY</strong>- und<strong>WALL-STREET- OURNAL</strong>-Bestsel er-Autorin. Sie arbeitete als Nachrichtensprecherin beim Fernsehen, bevor sie zu schreiben begann. Penelope liebt New-Adult-Romane, Kaffee und ihre Freunde und Familie. Sie ist stolze Mutter zweier Kinder und lebt in Rhode Island. Weitere Informationen unter: penelopewardauthor.com<br& t;</p>

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Aspyn

»Was gibt’s?«, fragte ich meine Vorgesetzte Laura Rowlings, die mich in ihr Büro gerufen hatte.

»Du erinnerst dich doch, dass Louis Serrano letztes Wochenende verschwunden war, oder?«

Ich arbeitete imHorizons, einem Seniorenheim, und war dort zuständig für die Koordinierung der unterschiedlichen Aktivitäten. Mr Serrano war einer der Bewohner. Sein erwachsener Enkel hatte vergangene Woche gegen die hier geltenden Regeln verstoßen und eine Verwarnung bekommen.

»Ja. Ich habe an dem Tag nicht gearbeitet, aber ich habe gehört, dass es ein ziemlicher Zirkus war. Sein Enkel hat ihn abgeholt, oder?«

»Genau.« Laura nickte. »Er hat ihn auf eine Spritztour mitgenommen, und das ohne Absprache mit der Heimleitung. Wir dachten, Louie wäre irgendwohin spaziert. Dann brachte ihn der Enkel zurück, als wäre nichts gewesen. Er kannte unsere Vorschriften und hat nicht einmal so getan, als wäre ihm das neu. Und dies war schon das zweite Mal, dass er so ein Ding abgezogen hat.«

Ich persönlich verstand zwar nicht, warum es eine so große Sache sein sollte, wenn jemand mit seinem Verwandten einen kleinen Ausflug unternahm, aber es gab nun mal die strikte Anweisung, so etwas vorher abzuklären. Natürlich hätte Mr Serranos Enkel sich die Erlaubnis holen müssen, aber die Leitung tat so, als hätte er dem alten Mann zu einem Gefängnisausbruch verholfen. Die meisten Bewohner hatten gar keine Verwandten mehr, die zu Besuch hätten kommen können. Deshalb erschien es mir seltsam, jemanden zu verteufeln, nur weil er sich um einen Menschen kümmerte, der ihm am Herzen lag. Ehrlich gesagt, fand ich das Ganze eher liebenswert.

»Hast du mich deswegen hergerufen?«, fragte ich.

Laura seufzte. »Ja. Dieser Enkel ist offenbar von Seattle wieder hierher nach Meadowbrook gezogen, um sich um seinen Großvater zu kümmern, solange sein Vater verreist ist. Der Vater – Mr Serranos Sohn – ist ein paar Monate lang in Europa unterwegs. Dieser Typ ist der festen Überzeugung, sein Großvater müsse regelmäßig hier rauskommen. Nancy hat ihm jetzt zugestanden, dass er ihn zweimal pro Woche zu festgelegten Zeiten ohne vorherige Genehmigung abholen darf – unter der Voraussetzung, dass er ihn zu bestimmten Zeiten wieder zurückbringt.«

»Dabei hat sie so über ihn geschimpft …« Ich schüttelte den Kopf. »Es wundert mich echt, dass Nancy ihm dieses Zugeständnis gemacht hat.«

»Tja, sie war wütend, bis er am nächsten Tag hier aufgetaucht ist und sich in aller Form entschuldigt hat. Der Typ sieht nicht schlecht aus. Eingebildet, aber charmant. Ich habe ihn gesehen, als er zu ihr ging. Ich glaube, Nancy hat sich ein wenig in ihn verguckt.«

Ich verdrehte die Augen. »Okay.«

»Aber weil man ihm wegen seiner früheren Regelverstöße nicht hundertprozentig vertrauen kann, wollte Nancy diese regelmäßigen Ausflüge nur erlauben, wenn eine Heimbetreuerin dafür sorgen kann, dass Mr Serrano sicher und pünktlich wieder zurückgebracht wird.«

Schlagartig wurde mir klar, worauf das hinauslaufen würde. »Lass mich raten … Ich bin diejenige, die den Babysitter für diesen Armleuchter von Enkel spielen soll?«