7.1 Chronologie der Ereignisse
Kirschner: Freitag, 1. September 1939[40, S. 38]
Mit dem Kriegsbeginn [Überfall auf Polen] ist die Verdunkelung sämtlicher Gebäude angeordnet, währen der Verdunkelungszeit dürfen auch keine Kirchenglocken geläutet werden.
Rebentisch: Freitag, 1. September 1939[41, S. 60]
Eine schon vorbereitete »Verdunkelungsverordnung« vom 23. Mai 1939 trat mit der Kriegserklärung am1. September 1939 in Kraft und zeigte an, dass das nationalsozialistische Regime den Beginn von Kampfhandlungen für die nächste Zeit einkalkulierte.
Dr. Engels: Sonntag, 3. September 1939[41, S. 47]
Die erste Maßnahme, mit der in Darmstadt wie überall der Kriegsbeginn spürbar wurde, war die Verdunkelung, die am 3. September 1939 der Bewohnerschaft befohlen wurde. [Aufgehoben erst am Donnerstag, 10. Mai 1945, siehe unten »Eysenbach (am) 13. Mai 1945«.]
Best: Mittwoch, 3. September 1941 (Tagebuch Band 3, Blatt-Nr. 926)
Eberstadt blieb von den Auswirkungen des Krieges nicht verschont. Am 3. September 1941 warfen einige englische Flugzeuge einige Bomben auf Eberstadt[36]. An dem Kreuzpunkt der Dietrich Eckhartstraße [heute: Katharinenstraße] und Neue Darmstädterstraße [heute: Heidelberger Landstraße] fiel eine Bombe genau in die Straßenmitte der Darmstädterstraße. Beim Schreiner [Georg] Roßmann [Neue Darmstädter Straße 52, heute: Heidelberger Landstraße 209, Restaurant »Bella Sardegna«] brannte es lichterloh. [W