Mit klopfendem Herzen kritzelte ich mit dem kristallbesetzten Kugelschreiber Spinnennetze auf die leere Seite des Notizblocks. Es war kaum zu glauben, aber der alles entscheidende Tag war gekommen und in wenigen Minuten würden wir die diesjährige Aufgabe des Tintenwelt-Schreibwettbewerbs erfahren.
Ich betete schon seit Tagen zu allen Göttern, die mir einfielen, dass es sich um ein Projekt im Genre Fantasy handeln würde, denn das würde mir einen gewissen Heimvorteil verschaffen. Seit jeher faszinierten mich Geschöpfe, die fernab von jenen waren, die uns im Alltag begegnen. Was maßgeblich daran lag, dass ich praktisch damit aufgewachsen war. Mein Vater hatte einst paranormale Aktivitäten studiert und als Forscher für übernatürliche Phänomene gearbeitet. Seine außergewöhnlichen Erlebnisse hatte er verschriftlicht und in gegenwärtige Literatur eingewoben. Seine Bücher verkauften sich millionenfa